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Verblüffende Studien über Meditation & seine Vorteile (wissenschaftlich belegt)
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Studien über Meditation. Vorteile wissenschaftlich belegt

Verblüffende Studien über Meditation & seine Vorteile (wissenschaftlich belegt)

Meditation wird heute oft noch von vielen Menschen im esoterischen Schleier wahrgenommen. Neueste wissenschaftliche Studien beweisen aber, dass sich viele Vorteile der Meditation objektiv messen lassen. Aufgrund ihrer vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten und Effekte, lässt sich die Meditation nicht nur für persönliche Zwecke einsetzen, sondern bietet auch umfassendes therapeutisches Potential. In diesem Artikel werden die Vorteile der Meditation in Verbindung mit wissenschaftlichen Studien - direkt auch aus der Hirnforschung - vorgestellt, die Skeptikern die unglaubliche Macht, die hinter der Meditation steckt, beweisen.
Frau meditiert während Schmetterling auf sie zufliegt
Meditation kann diverse psychische Effekte hervorrufen. Beispielsweise können Depressionen oder Angstattacken damit bekämpft werden.

Psychische Effekte der Meditation

Die Konzentration kann durch Meditation gesteigert werden

Hohe Konzentration kann durch Meditation verbessert werden und im Alltag nützlich sein
Konzentration kann durch Meditationsübungen gesteigert werden und im Alltag vielseitig nützlich sein.
Eine gute Konzentrations­fähigkeit ist für jeden Menschen eine Bereicherung für den Alltag. Ob man als Schüler dem Unterricht besser folgen oder als Angestellter seine Aufgaben effizienter erledigen kann, all das hängt von der Konzentrationsfähigkeit ab. Nicht jeder Mensch ist in der Lage seine Konzentration über längere Zeit aufrecht zu halten. Forscher fanden aber heraus, dass Meditation dazu beitragen kann, die Konzentrations­fähigkeit zu erhöhen. Bereits kurze Meditationsübungen von nur sechs Minuten führten dazu, dass Studenten in einem nachfolgenden Test besser abschnitten, als ihre Vergleichsgruppe, die nicht meditierte. [Studie]

Stress reduzieren durch Meditationsübungen

Meditation kann Stress abbauen
Dem Stress kann durch Meditation entgegengewirkt werden. Vor allem in der heutigen hektischen, stressigen Zeit müssen wir uns besonders um unseren inneren Ausgleich kümmern.
Stress im Alltag gehört mittlerweile für viele zur Tagesordnung: keine Zeit fürs Frühstück, Stau auf dem Arbeitsweg, Druck in der Arbeit, das Abholen der Kinder, uvm. Wer eine kurze Pause zwischen seinem Alltagsstress hat, füllt sie meist damit, die Nachrichten des Smartphones zu checken oder mal durch den Facebook Feed zu scrollen. Leider kommt unser Gehirn kaum mehr zur Ruhe. Wissenschaftliche Studien ergaben, dass man vor allem mit Achtsamkeitsmeditation seinen Stress deutlich reduzieren kann und lernt, besser mit stressigen Situationen umzugehen. Bereits nach drei Tagen Meditationsübung konnten Wissenschaftler einen deutlichen Effekt messen. Laut ihrer Tests waren die Versuchspersonen deutlich weniger stressanfällig als ihre Vergleichsgruppe. [Studie ] Auch die Messung der Stresshormone ACTH im Blut der Probanden fielen geringer aus. [Studie ] Ebenso kam es im Gehirn es zu Veränderungen, die nur in der Gruppe der Meditierenden beobachtet werden konnte. Stressbelastete Teile des Gehirns und Areale, die für Konzentration und Ruhe sorgen, verbesserten sich. [Studie ] Interessant ist auch, dass man in dieser Studie herausfand, dass die positiven Effekte der Meditation nur auftreten, wenn diese auch korrekt ausgeführt wird. Scheinmeditaitonsübungen brachten in der Vergleichsgruppe keine Effekte. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass du das Meditieren richtig lernst. Eine ausführliche Anleitung mit einem kostenlosen Videocrashkurs findest du hier: Zum Meditations-Starterpaket
Meditation wirkt sich auf die Zellen und die Genetik aus
Meditation hat sogar positive Auswirkungen auf Zellulärer Ebene.
Selbst biologische Veränderungen konnten Wissenschaftler beobachten. Die Reduzierung von Stress führte zu einer positiven Auswirkung auf die Zelltelomere. Sie sind maßgeblich für die Gesundheit und die maximale Lebensdauer der Zellen. [Artikel ] Sehr gute Ergebnisse zur Minderung von Stress konnten vor allem durch die Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR-Technik) von Jon Kabat-Zinn erzielt werden.

Gedächtnisleistung

Jeder von uns besitzt ein Arbeits- bzw. Kurzzeitgedächtnis. Hier werden Informationen gespeichert, die wir meist nach wenigen Minuten wieder vergessen. Wer ein gutes Kurzzeitgedächtnis hat, kann sich beispielsweise Telefonnummern gut merken. Es ist aber an allen kognitiven Prozessen beteiligt. Nur wer ein gutes Arbeitsgedächtnis hat, kann effektiver Lernen, Textinhalte besser verstehen und mathematische Probleme effizienter lösen. Eine wissenschaftliche Studie  mit 12 bis 15-jährigen Jugendlichen ergab, dass durch Achtsamkeitsmeditation eine Steigerung dieser Gedächtnisleistung ermöglicht wurde. Es wird vermutet, dass die gesteigerte Konzentrationsfähigkeit diesen Effekt auslöst.

Meditation ermöglicht bessere Kontrolle der Emotionen

Meditation wirkt sich auf den Umgang mit unseren Emotionen aus
Emotionale Überreaktionen wie Wutausbrüche, lassen sich durch Meditation in den Griff bekommen.
Wissenschaftler beobachteten sowohl das Verhalten von Menschen mit Meditationserfahrung in bestimmten Situationen, als auch Menschen die nicht meditieren. Im Schnitt wurde deutlich, dass Meditierende deutlich besser mit ihren Gefühlen umgehen konnten, als die Vergleichsgruppe. Sie konnten sich besser von schlechten Gefühlen distanzieren und reagierten zudem emotional und körperlich entspannter auf bestimmte Situationen. Dieser Effekt konnte auch anhand der Gehirnwellen gemessen werden. [Studie ]

Mitgefühl und Einfühlungsvermögen

Wer mitfühlend ist und sich schnell in die Situation anderer hineinversetzen kann, der kann seine sozialen Fähigkeiten noch weiter schulen. Doch nicht nur das, denn das Mitgefühl ist sogar erwiesenermaßen die Eigenschaft, die zum glücklich Sein am stärksten beiträgt. Wie aber geht das? Bei Mitgefühl denkt man doch eher an einen negativen Geisteszustand, in dem man das Leid eines anderen auf sich selbst projiziert. Matthieu Ricard und Mingyur Rinpoche wurden von der Wissenschaft als „ Die glücklichsten Menschen der Welt“ benannt, da sie die höchsten Glückswerte erzielten. Dies beschreibt Chade-Meng Tan in seinem Buch „Search Inside Yourself“ auf Seite 269. Während sie meditierten, wurden sie auf verschiedenste Weisen vermessen und untersucht. Als sie über ihr Mitgefühl meditierten, kam es zu den höchsten Ausschlägen. Die Kernspintomographieaufnahmen von Menschen, die regelmäßig über ihr Mitgefühl meditieren, zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, deutlich verändert waren. [Studie ]

Psychosomatische Heilung

Meditation kann heilen
Der Placebo-Effekt kann durch Meditation unter Kontrolle gebracht werden und Heilungseffekte hervorrufen.
Der Neurowissenschaftler Dr. Joe Dispenza erlitt während eines Triathlons diverse Wirbelbrüche und entkam nur knapp dem Rollstuhl. Auf die Empfehlung verschiedenster Fachärzte entschied er sich trotzdem gegen die überaus komplizierte Operation, die als einzige Möglichkeit galt, seine Wirbelsäule wiederherzustellen. Wochenlang praktizierte er eine tiefe Meditationstechnik und visualisierte dabei seine Gesundheit. Die Kraft seiner Gedanken half ihm dabei eine Heilung hervorzurufen. Er lernte den Placebo Effekt zu kontrollieren. [Buch: Du bist das Placebo – Dr. Joe Dispenza] Es gibt auch noch viele andere Berichte von psychosomatischen Heilungen durch Placebo Effekte. Eine berühmte Studie  wurde von dem Chirurgen Bruce Moseley bei Menschen mit Kniearthrose durchgeführt. Eine Gruppe wurde tatsächlich am Knie operiert, während die Kontrollgruppe lediglich einer Schein-OP unterzogen wurde. Die Haut am Knie wurde aufgeschnitten, jedoch wurde am Knie selbst nichts verändert. Lediglich die Narbe, Narkose und auch ein Video einer anderen OP brachten den Patienten in den Glauben, tatsächlich operiert worden zu sein. Bei den Patienten der Placebo-Gruppe waren hinterher nahezu die gleichen Ergebnisse zu beobachten wie bei den Patienten der Versuchsgruppe, bei denen eine Knorpelglättung oder Gelenkspülung vorgenommen wurde.

Meditation hilft bei Depression

Meditation kann heilen
Regelmäßige Meditationsübungen können Angstgefühle oder Depressionen reduzieren.
In vielerlei Studien hat sich bereits herausgestellt, dass regelmäßige Meditation (vor allem Achtsamkeitsmeditation) zu einer Reduzierung von Angstgefühlen und Depressionen führen kann. Die Forscher vermuten, dass es sich hier um einen Zusammenhang in der Geisteshaltung handelt. Depressive Menschen neigen dazu in Grübeleien zu versinken und ihre Gedanken permanent zu bewerten. Meditation kann dahingehend entgegenwirken, indem die Gedanken aktiv wahrgenommen und beobachtet werden, ohne darüber zu urteilen. Bei der Meditation wird ebenfalls die Distanz zu eigenen Gedanken geschult. Bereits nach 2 Monaten regelmäßiger Meditation konnte eine 40%ige Verbesserung der Symptome nachgewiesen werden. [Studie 1 , Studie 2 , Studie 3 ] Auch die Rückfallquote bei Depression konnte durch Meditation eingedämmt werden. Interessant hierbei ist, dass die Versuchsgruppe, die meditiert hat, besser abschnitt, als die, die medikamentös behandelt wurde. [Studie ]

Angstattacken mit Meditation bekämpfen

Besonders bei der Achtsamkeitsmeditation stellte sich heraus, dass sie für die Bekämpfung von Angst außerordentlich hilfreich sein kann. Eine Studie wertete nicht nur das persönliche Empfinden der Versuchsteilnehmer aus, sondern auch dessen Gehirnaktivität. Die Versuchsgruppe fühlte sich nicht nur besser, sondern es konnte auch eine erhöhte Aktivität des ventromedialen präfrontalen Cortex (Gehirnareal, welches Sorgen und Angst kontrolliert) und anterioren cingulären Cortex beobachtet werden. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent verringern kann. [Studie ] Eine weitere Studie  belegte sogar, dass Meditation hierbei sogar eine bessere Wirkung erzielt, als Gruppen- oder Psychotherapie.

Drogensucht durch Meditieren bekämpfen

Meditation kann bei Suchtproblemen helfen
Nicht selten endet eine Drogensucht im Tod. Meditation kann den Betroffenen bei ihren Suchtproblemen helfen.
Viele Menschen leiden an großen Suchtproblemen. Die häufigste Sucht, die weltweit verbreitet ist, ist die Nikotinabhängigkeit. In etwa jeder dritte bis vierte Bürger in Deutschland ist Raucher. Wer dem Rauchen ein Ende setzen will, sollte es unbedingt mit Meditationsübungen versuchen. Während einer Studie , in der Meditation in Bezug auf die Selbstkontrolle getestet wurde, konnte als verblüffender Nebeneffekt beobachtet werden, dass die Raucher ihren Tabakkonsum um bis zu 60% gesenkt haben. Dieses Ergebnis kam zustande, obwohl nichts vom Rauchen erwähnt wurde. Neben der Nikotinabhängigkeit leiden viele Menschen auch an einer Alkoholsucht. Auch hier konnte sich die Achtsamkeitsmeditation als wirksam beweisen. Bereits 11-minütige Meditationspraxis half den Betroffenen ihren Konsum einzuschränken. [Studie ] Auch die Transzendentale Meditation konnte bei allgemeinen Drogenabhängigen gute Resultate erzielen. Nach dreimonatiger Ausübung der Transzendentalen Meditation konnten die Teilnehmer ihre Abhängigkeit drastisch reduzieren. Diese Methode erweist sich somit 6-Mal effektiver, als herkömmliche Präventionsmethoden und andere psychotherapeutischen Behandlungsstrategien. [Studie ]

Meditation gegen Schlafstörungen

Meditation hilft gegen Schlafstörungen und Schlafprobleme
Meditation kann das Schlafverhalten positiv beeinflussen und Menschen mit Schlafproblemen weiterhelfen.
In Deutschland leiden in etwa 25% (unter Schichtarbeitern sogar bis zu 40%) an Schlafstörungen. Auch hier konnten Studien  über Transzendentale Meditation in Bezug auf Schlafstörungen und Studien  über die Achtsamkeitsmeditation mit positiven Resultaten glänzen. Dabei stellte sich nicht nur heraus, dass Besserungen für den Schlaf selbst auftraten, sondern auch die Müdigkeit und Niedergeschlagenheit am Tag deutlich abnahm. In einer weiteren Studie  konnte auch herausgefunden werden, dass regelmäßig Meditierende weniger Schlaf benötigen, ohne dass die psychische und physische Wachheit in irgendeiner Weise eingeschränkt wurde. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Verbesserungen des Schlafes durch eine bessere Regulierung des Glückshormons Serotonin zustande kommen.

Burnout vorbeugen

Burnout kann durch Meditation vorgebeugt werden.
Burnout hat sich in den letzten Jahren massiv verbreitet. Immer mehr Menschen können den wachsenden Alltagsanforderungen nicht mehr stand halten. Meditation kann Burnout effektiv vorbeugen und sogar bei der Heilung helfen.
Immer mehr Ärzte diagnostizieren das Burnout Syndrom in allen möglichen Arbeitsschichten. Besonders Lehrer scheinen stark vor emotionaler Erschöpfung, dem Gefühl von Überforderung, sowie reduzierter Leistungsfähigkeit gefährdet zu sein. Es besteht der Verdacht, dass dies durch die wachsendenden Anforderungen und den höheren Druck am Arbeitsplatz bzw. durch Stress ausgelöst wird. Stresssenkungsmethoden wie Meditation könnte hier also entgegenwirken. Eine Studie  aus den USA, die Transzendentale Meditation in Verbindung mit Burnout testete, bestätigte die Vermutung. Regelmäßiges Meditieren senkte die durchschnittliche Burnout-Quote. Die Lehrer fühlten sich auch hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit und Stressresilienz deutlich besser.
Frau meditiert mit körperlichen Übungen vor einem See
Meditation kann direkte Einflüsse auf den Körper nehmen und bspw. das Immunsystem stärken, das Gehirn umbauen oder den Alterungsprozess verlangsamen.

Körperliche Effekte der Meditation

Mehr positive Gefühle durch Metta-Meditation

Meditation kann negative Gefühle in positive umwandeln
Meditationsübungen können zu mehr Glücksgefühlen und positiver Stimmung führen.
Die so genannte „Liebende-Güte-Meditation“, die zum Aufbau von Mitgefühl praktiziert wird, wurde in einer Studie  untersucht. Die Probanden berichten von mehr positiven Gefühlen wie Freude, Hoffnung, Dankbarkeit und Liebe. Die subjektive Einschätzung wurde noch mit einer objektiven körperlichen Messung des Vagusnervs überprüft. Tatsächlich erhöhte sich die Aktivität, die ein Ausdruck für körperliche Gesundheit und innere Ausgeglichenheit darstellt.

Übergewicht reduzieren

Das eigene Essverhalten ist direkt vom Selbstbewusstsein und der Selbstkontrolle jeder einzelnen Person abhängig. Forscher aus den Niederlanden [Studie ] fanden heraus, dass Meditation und Yoga dabei helfen besser wahrzunehmen, ob man isst, weil man Hunger hat oder Lust auf bspw. Schokolade verspürt. Das Essverhalten stabilisiert sich somit fast automatisch, sofern man auch den Vorsatz des Abnehmens verfolgt.

Immunsystem durch Meditation stärken

Meditation hilft dabei das Immunsystem zu stärken.
Wer regelmäßig meditiert, der stärkt seine Immunabwehr und kann sich besser vor Krankheiten schützen.
Es gibt viele Arten, um sich vor Erkältungen zu schützen. Doch wer würde hierbei an Meditation denken? Vielleicht ja ab sofort auch du, denn Wissenschaftler untersuchten Meditierende während der kühlen Jahreszeit. Im Vergleich zu der Gruppe in der nicht meditiert wurde, konnte signifikant beobachtet werden, dass sie nicht so häufig an Krankheiten litten, die Schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. Völlig faszinierend ist sogar, dass hier Meditation besser als Sport abgeschnitten hat. [Studie ] In einer weiteren Studie  wurde den Teilnehmern Blut abgenommen. Die Untersuchung ergab, dass die zytolytische Aktivität der natürlichen Killerzellen zunahm. Dies signalisiert eine deutlich verbesserte Immunabwehr. Diverse Meditationstechniken wie die Wim Hof Meditationstechnik und die Kirtan-Kriya Meditation konnten in wissenschaftlichen Studien [Studie 1 , Studie 2 ] Entzündungshemmende Vorgänge im Blutkreislauf beobachten. Besonders die Reduktion des Entzündungsmarkers des C-reaktiven Proteins konnte festgestellt werden. [Studie ]

Meditation hilft bei Krankheiten oder Symptomen

In den letzten Jahren tauchten vermehrt Studien  auf, die beweisen, dass Meditation bei bestimmten Krankheiten helfen und die Symptome eindämmen kann. Eine Verbesserung des Krankheitsbildes des Reizdarmsyndroms wurde mit bis zu 38 % bestätigt. Auch bei Kopfschmerzen, Migräne [Studie ], Rückenschmerzen Studie ] und allgemeiner Schmerzbehandlung konnten durch Meditation gute Erfolge erzielt werden [Studie ]. Beachtlich sind auch die Erfolge bei Herz- und Kreislauferkrankungen, bei der nachgewiesen werden konnte, dass in der Mediationsgruppe eine 48%ige Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit stattfand.[Studie ]
Verschiedne Krankheiten können durch Meditation vorgebeugt werden
Das Risiko von Herz- und Kreislaufkrankheiten kann durch Meditation gesenkt werden. Viele weitere Krankheiten können durch Meditation vorgebeugt werden.
Auch das Risiko für Arteriosklerose konnte durch Meditation gesenkt werden. [Studie ] In einer weiteren [Studie ] wurde nachgewiesen, dass Menschen die unter Bluthochdruck litten, mittels regelmäßiger Meditationspraktik, ihren Blutdruck senken und die Einnahme von Medikamenten reduzieren konnten. Die wohl beeindruckendste Studie zum Thema Meditation und Krankheiten betrifft den Krebs. Krebstherapie-Begleitsysteme mit Meditationstechniken helfen in schwierigen Situationen, während der Krebsbehandlung, in einem relativ positiven und entspannten Zustand verweilen zu können. So werden während der Krebsbehandlung Bedingungen geschaffen, die den Nebenwirkungen der Krebsbehandlung entgegenwirken und Heilungsprozesse erleichtern. [Studie ] Wichtig zu erwähnen ist, dass Meditation lediglich als begleitende Hilfstherapie eingesetzt werden sollte. Auf eine Haupttherapiemethode eines professionellen Arztes darf hierbei unter keinen Umständen verzichtet werden!

Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess

Meditation schützt die Zellen und das Erbgut
Meditation schützt die Enden des DNA-Strangs (Telomere) und führt daher zu einer verringerten Abnutzung der Zellen.
Stresshormone wie Cortisol können eine schädliche Wirkung auf die Körperzellen und dessen Erbgut haben. Durch Stresshormone kann die Verkürzung der Telomere (welche die Chromosomen an ihren Enden schützen) verlangsamt und sogar zur Neubildung angeregt werden. Das Protein (Telomerase) hilft beim Abnutzungsprozess der Telomere im Zellkern entgegenzuwirken. Bei Meditierenden war der Wert der Telomerase um bis zu 30% erhöht. Dies bestätigt die verjüngende Wirkung von Meditation auf der molekularen Ebene. [Studie 1 , Studie 2 ] Weitere Studien  belegen, dass Meditation größere Einflüsse auf die Genetik nehmen kann und in der Lage ist, diese positiv zu verändern. So können beispielsweise Gene aktiviert werden, die die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel oder die Insulinausschüttung verbessern. Im Gegenzug können auch Gene deaktiviert werden, die beispielsweise entzündungsfördernd wirken. [Studie ]

Meditation baut das Gehirn um

Wer regelmäßig meditiert, der wird auch eine Veränderung in seinem Gehirn beobachten können. Eine Harvard-Studie bestätigt, dass das MBSR-Achtsamkeitsmeditationsprogramm die Konzentration der grauen Substanz im Gehirn erhöht. Diese neuronale Veränderung konnte mittels Magnetresonanztomographie (MRT) nachgewiesen werden. Die graue Substanz in dem Hippocampus - das Hirnareal welches das Gedächtnis, Lernen, Selbstbewusstsein, Selbstbeobachtung und Mitgefühl steuert – erhöhte sich, während die Konzentration der Amygdala – das Hirnareal welches hauptsächlich Angst- und Stressreaktionen steuert – deutlich verringert wurde. Weiterhin kann die Aktivität des präfrontalen Cortex zunehmen, der für mehr Klarheit, Konzentration und Achtsamkeit sorgt. Es lässt sich deshalb auch vermuten, dass Meditation beim Erlernen von luziden Träumen oder tiefen Bewusstseinszuständen, wie außerkörperlichen Erfahrungen (Astralreisen), helfen kann.
Video: Die neuronale Verschaltung des Gehirns kann durch Meditation verändert werden. Bestimmte Gehirnareale können aktiver werden und sogar wachsen.
In verschiedenen Studien  konnte nachgewiesen werden, dass regelmäßiges Meditieren den Alterungsprozess des Gehirns verlangsamen kann. Dazu wurde auch hier im MRT die Informationsübertragung verschiedener Hirnregionen untersucht. Weiterhin konnte man Erkenntnisse darüber gewinnen, dass das geschätzte Gehirnalter von Meditierenden deutlich jünger ausfiel, als ihr tatsächliches Alter. In dieser Studie  wurde diesbezüglich ein Computerprogramm genutzt, welches mittels Hirnscans das Gehirn analysiert und ein mathematisches Alter bestimmt. 50-jährige besaßen im Schnitt ein über 7 Jahre jüngeres Gehirn - ältere Probanden sogar noch mehr. Menschen mit Meditationserfahrung altern geistig zwar auch, jedoch deutlich langsamer als in der Vergleichsgruppe. [Studie ] Weiterhin hat sich herausgestellt, das Meditationstechniken dazu beitragen können, die schnellere Informationsverarbeitung zu stärken [Studie ], viele Bereiche des Hirns zu vernetzen [Studie ] und das Erinnerungsvermögen zu verbessen [Studie ].

Körpertemperatur erhöhen

Meditation und Körperbeherrschung
Meditierende können eine bemerkenswerte Körperbeherrschung erlangen und unter härtesten Temperaturbedingungen ihre Körpertemperatur aufrecht erhalten.
Mit tiefen Meditationspraktiken kann schon fast Übermenschliches erreicht werden. Das zeigen folgende Beobachtungen. Die National University of Singapore fand heraus, dass Tibetische Nonnen ihre Körpertemperatur bis auf 38,5 Grad erhöhen konnten, während sie mit eiskalten Tüchern (-25 Grad) eingewickelt wurden. Sie praktizierten dabei die fortgeschrittene Tummo-Meditationstechnik. Bei einer weiteren Untersuchung wurden tibetische Mönche mit leichter Bekleidung in einen 4 Grad kalten Raum zur Meditation gebeten. Während der Meditation wurden ihnen ebenfalls nasse Tücher umgehängt. Die Mönche waren in der Lage ihre Körpertemperatur aufrecht zu erhalten und die nassen Tücher sogar zu trocknen. Dies ist aber nur durch jahrelanges Meditationstraining und höchste Konzentration möglich. Ungeübte Menschen würden sofort zum Zittern beginnen und durch die abfallende Körpertemperatur in einen lebensbedrohlichen Zustand gelangen. [Studie ] Wer glaubt, dass nur fernöstliche Meditationsmeister dazu in der Lage sind, der täuscht sich. Der Niederländer Wim Hof lernte Kälte durch eine Meditationstechnik zu ertragen. Er hält heute 18 internationale Weltrekorde. Er lief beispielsweise barfuß einen Halbmarathon, nur mit Mütze und Laufshorts bekleidet nördlich des Polarkreises, tauchte 80 Meter unter arktischem Eis und versuchte (nur in Shorts bekleidet) den Mount Everest zu besteigen. Um diese extreme Kälte ertragen zu können nutzt er ebenfalls eine Art Tummo Meditation aus dem Tantra.

Zusammenfassung

Wie du sehen kannst, ist Meditation heutzutage wissenschaftlich etabliert und kann bei vielen Studien richtig glänzen. Meditation ist so einfach, dass jeder sofort damit loslegen kann. Es werden keine zwingenden Hilfsmittel dafür benötigt. Dank der unterschiedlichen Meditationstechniken ist auch für jeden etwas dabei. Wichtig ist nur, dass man mit der Meditation beginnt und eine gute Schritt für Schritt Anleitung hat. Wie du diesem Artikel entnehmen konntest, ist es wissenschaftlich bestätigt, dass die Vorteile der Meditation nur bei der richtigen Ausübung der Techniken wirken. Um dir den Einstieg zu erleichtern, habe ich ein Meditations-Starterpaket erstellt, indem du alle Grundlagen zur Meditation in einem kostenlosen 30-minütigen Video-Crashkurs erklärt bekommst und ein paar gratis geführte Meditationen als MP3 dazu erhältst. Ist das nicht klasse? Melde dich dazu hier unkompliziert an und starte jetzt in ein gesünderes und besseres Leben mit Meditation.

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2 Kommentare

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Kai
Gast

Danke, super Artikel! Es ist schön, dass sich die positiven Effekte von Meditation so schön mit Studien belegen lassen.

Patrick
Gast

Dankeschöööön, wirklich sehr Interessant!!!

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