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Meditation: Mache NICHT diese 5 Fehler!
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Meditation: Mache NICHT diese 5 Fehler!

Machst du deine Meditation richtig? Oder bist du dir beim Meditieren unsicher, ob du nicht vielleicht doch Fehler machst? In diesem Beitrag stelle ich dir 5 Fehler vor, die etwa 95% aller Meditierenden machen und deine Meditationsfortschritte total sabotieren können. Viel Spaß!

Dies ist das Video zu diesem Artikel. Wenn du also keine Lust auf Lesen hast, dann gönn dir dieses Video 😉

Links zum Video: 10 goldene Regeln für die richtige MeditationGrundlagenkurs Meditation

1. Lege dich bei der Meditation nicht hin und meditiere nicht, wenn du müde bist.

Meditierende Frau
Wirklich zu meditieren, bedeutet wach zu sein. Meditiere also nicht, wenn Du müde bist.

Wenn du dich hinlegst, bist du zu entspannt und wirst zu schnell müde. Weiterhin kommt noch dazu, dass unser Unterbewusstsein über Gewohnheiten funktioniert. Wenn du dich hinlegst, assoziiert dein Unterbewusstsein diese Körperhaltung mit „einschlafen und Schlaf“. Du wirst unweigerlich müde. Wenn du müde bist, ist das eine schlechte Voraussetzung. Meditation bedeutet wach zu sein. Meditation ist genau das Gegenteil vom Schlaf. Viele machen den Fehler eine Meditation zu beginnen, wenn sie zu müde und erschöpft sind von ihrer Arbeit. Dabei kommt es oft vor, dass sie einfach abdriften. Das nennt sich aber nicht „Meditation“, sondern „Nickerchen“. Solltest du dich müde fühlen, aber dennoch meditieren wollen, dann solltest du davor einen Powernap machen. Danach wirst du dich erfrischt fühlen und kannst klar und bewusst in die Meditation einsteigen.


2. Kritisiere dich nicht, wenn du von der Meditation abschweifst.

Kopf aus Wolken
Das Abschweifen und wieder Zurückfinden zum Meditationsthema ist völlig normal. Es ist ein Zeichen innerer Achtsamkeit.

Die meisten Menschen fühlen sich schlecht und verurteilen sich selbst, wenn sie von der Meditation abschweifen. Dabei ist gerade das ein wichtiger Lernprozess in der Meditation. Wenn du merkst, dass du abschweift, ist das ein Moment des Erwachens. Warum? Es geht bei der Meditation um die innere Achtsamkeit. Etwas in dir beobachtet deine Gedanken und Gefühle. Dieses Etwas ist dein wahres Sein. Wenn du in der Meditation abschweifst und dir dies plötzlich bewusst wird, dann ist das ein Zeichen von innerer Achtsamkeit. Denn dein wahres Sein muss ja festgestellt haben, dass du vom Thema abgewichen bist und deine Aufmerksamkeit wieder zurück zur Meditationspraxis gelenkt haben. Du wirst mit steigender Übung feststellen, dass sich diese innere Achtsamkeit immer mehr erweitert und du dein wahres Wesen immer deutlicher erkennst. Von daher: Freue dich, wenn du abschweifst, denn dadurch hast du einen neuen Trainingsanreiz gesetzt und kommst deinem wahren Selbst wieder ein Stückchen näher.

3. Erwarten, dass ein veränderter Bewusstseinszustand eintritt.

Jede Erwartungshaltung ist ein Fehler. Es kann zwar etwas bei der Meditation passieren, dies soll aber nicht das Ziel sein. Viele Menschen denken, wenn sie einmal in Meditation gehen, dass dann etwas Außergewöhnliches geschehen müsste. Warte nicht auf solche ungewöhnlichen Bewusstseinszustände. Diese veränderten Bewusstseinszustände unterliegen nicht unserem bewussten Willen, sondern unserem höheren Selbst. Je weniger du etwas erwartest, desto wahrscheinlicher ist es, dass veränderte Bewusstseinszustände in Erscheinung treten.

Sitzende Frau blickt zum Himmel
Die Kunst bei der Meditation besteht in dem inneren Loslassen.

Das Interessante ist auch, dass diese Bewusstseinsentfaltung nicht zwingend in der Meditationspraxis auftritt, sondern auch spontan im Alltag in Erscheinung treten kann. Meist ist der Übergang in einen veränderten Bewusstseinszustand eher schleichend. Da du Tag für Tag nur kleine Fortschritte machst, fällt dir die Veränderung gar nicht auf. Erst wenn du nach mehrwöchiger Praxis in die Vergangenheit zurückblickst, merkst du wie sich dein Bewusstseinszustand verändert hat. Merke dir also, Meditation ist wie das Auswerfen einer Saat, meistens recht unspektakulär. Die Früchte erntest du in deinem Alltag. Deshalb ist es wichtig, dass du einfach loslässt und keine Erwartungen hast. Lass es einfach geschehen. Dieses innere Loslassen ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Meditation. Die chinesischen Philosophen haben diesen Vorgang „Wou Wei“ genannt, das „Handeln durch Nichthandeln“. Sobald unser Bewusstsein versucht, mit Zwang etwas zu erreichen, tritt das Gegenteil der bewirkenden Anstrengung in Erscheinung. Je mehr du versuchst, etwas zu erzwingen, desto weniger wird dir dies gelingen. Der Schlüssel der Meditation liegt darin einfach zu beobachten was da ist. Wie dein Körper dasitzt, der Atem ein- und ausströmt und wie die Gedanken kommen und gehen. Bleibe einfach in der Beobachterposition und von jeglicher Anhaftung lass los, auch von Erwartungshaltungen.

4. Zu versuchen nicht zu denken.

Nachdenkliche Frau in der Natur
Erwartungen sollte man in der Meditation nicht haben.

Der Versuch, nicht zu denken, ist eine falsche Herangehensweise. Das funktioniert nicht und ist auch nicht Ziel der Meditation. Ich weiß, viele Anfänger haben genau diese Erwartung an die Meditation. Es geht aber nicht darum, Gedanken loszuWERDEN, sondern Gedanken loszuLASSEN. Sie so zu beobachten, wie sie kommen und gehen. Ziel ist: Die Gedanken so wahrzunehmen, wie sie kommen und gehen, ohne Urteil. Beobachte deine Gedanken so, wie wenn du ein Geräusch von außen beobachten würdest. Beobachte es so wie es ist, ohne es verändern zu wollen. Gedanken dürfen da sein: positive, als auch negative. Du sollst während der Meditation nicht daran festhalten. Lasse los und beobachte einfach aus der Ferne. Dann kannst du sehen, wie Gedanken auftauchen, bestehen und dann wieder vorbeiziehen.

Gedanken kommen und gehen, wie die Wolken am Himmel, beobachte sie einfach. Dieser „Beobachter“ ist dein wahres selbst, dein wirkliches ICH. Und diesen Weitblick wollen wir mit der Meditation trainieren.

5. Unregelmäßig meditieren.

Meditierender Mönch
Gewöhne dir an, regelmäßig zu meditieren. So kannst du dir die Macht der Gewohnheit zu deinem Verbündeten machen.

Die vollen Vorteile der Meditation können nur bei dir fruchten, wenn du die Meditationspraxis zur Gewohnheit werden lässt. Nur wenn du regelmäßig meditierst, kannst du deinen Geist stets sauber und klar halten. Es ist wie beim Putzen. Bereits nach ein paar Tagen beginnt sich bereits der Staub anzusammeln. Nur durch regelmäßiges Putzen, nur durch regelmäßige Meditationspraxis, können wir Reinheit und Klarheit bewahren. Nutze deshalb die Macht der Gewohnheit. Suche Dir also eine Zeit aus, in der du die Ruhe hast, dich der Meditation zu widmen. Versuche, diesen Zeitpunkt möglichst genau einzuhalten. Nach kurzer Zeit wirst du feststellen, dass es dir nach ein paar Tagen immer leichter fällt, in die Meditation zu gehen. Irgendwann ist die Meditation ein fester Bestandteil deines Tagesablaufes geworden. Sie wird zu deinem Leben gehören wie das tägliche Zähne putzen. Du wirst merken, dass du die Meditation brauchen wirst, um deine neu gewonnene Lebensqualität aufrecht zu erhalten. Die besten Zeiten zur Meditation sind die frühen Morgenstunden. Vermeide die Abendstunden, denn da bist du meistens müde. Wir wollen ja während der Meditation wach und klar bleiben.


Alles klar, das waren die 5 Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest, damit deine Meditationspraxis in keine Sackgasse führt. Wenn du selbst noch ein paar Tipps und Tricks zur Meditation kennst oder Fragen hast, dann ab damit in die Kommentare. Wir freuen uns, dir weiterzuhelfen.

Wenn dir dieser Beitrag hier gefallen hat, dann habe ich noch einen Tipp für dich. In diesem Artikel hier:

Wie meditiert man richtig? Die 10 goldenen Regeln.

stellen wir dir die 10 goldenen Regeln vor, wie du richtig meditierst. Also auch sehr spannend und informativ, wenn du tiefer in die Meditation einsteigen willst.

Und dann möchte ich mich ganz herzlich fürs Zusehen bedanken und freue mich darauf dich im nächsten Beitrag begrüßen zu dürfen, indem wir unser Bewusstsein weiter entfalten und unserem HigherMind einen Schritt näher kommen. Ciao.

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4 Kommentare

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Nadi
Gast
Hallo und vielen Dank für diesen großartigen Beitrag! Ich finde alle deine Beiträge super und folge dir schon sehr lange auch auf YouTube. Ich hätte einen Vorschlag bzw. eine Bitte für einen Beitrag, den ich bei dir noch nie entdeckt habe. Könntest du etwas zu Meditation bzw. Chuckra Meditation/ Aktivierung etc. während der Schwangerschaft beitragen? Mich würde das Thema sehr gerne interessieren. Bspw. inwieweit es Auswirkungen auf das ungeborene oder die Zukunft des ungeborenen hat. Und ob es spezielle Meditationen für Schwangere gibt. Eigentlich allgemein das ganze Thema rund um Schwangerschaft und Meditation in einem. Ich glaube das wäre sehr… Read more »
Andy
Gast

🕯️👍

Elke
Gast

Deine Beiträge und Posts sind für mich so wertvoll und bereichern seit geraumer Zeit mein Leben! Ganz herzlichen Dank 🙏🏻💛

Dalai Lama
Gast

Super vielen Dank 🙏

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