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Meditation im Buddhismus
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Meditation im Buddhismus

Meditation im Buddhismus

In der buddhistischen Kultur ist Meditation weit verbreitet. Sie ist eine grundlegende Praxis, um dem Zustand der Erleuchtung näher zu kommen. Das Ziel buddhistischer Meditation ist die Befreiung von Leid, die Überwindung des Ego-Denkens und das Erlangen von Bodhi (wörtlich: „Erwachen“). In diesem Artikel lernst du den Buddhismus näher kennen und erfährst, warum dort Meditation eine solch große Rolle spielt.
Kurzvideo: Die Geschichte von Buddha & wie er erleuchtet wurde.

Wie entstand der Buddhismus?

Visualisierung des Prinzen Siddhartha Gautama
Eine buddhistische Statue vom jungen Prinzen Siddharta Gautama
Vor etwa 2500 Jahren lebte ein Prinz namens Siddhartha Gautama, der Sohn einer Adelsfamilie, die im alten Staat Kapilavastu regierte. Diese liegt an der Grenze zwischen dem heutigen Indien und Nepal. Nach Siddharthas Geburt brachte sein Vater ihn zu einem Seher, um seine Zukunft vorherzusehen. Der Seher stellte die Behauptung auf, dass er entweder ein mächtiger König oder ein Heiliger wird. Sein Vater wünschte sich nichts sehnlicher, als dass er sein Nachfahre werden und an seiner Stelle das Land regieren sollte. Fortan versuchte der Vater ihn von Leid geprägten Situationen fernzuhalten, um ihn daran zu hindern, den Weg als Heiligen einzuschlagen. Deshalb ließ er ihn in einem prunkvollen Palast leben, in dem ihm all seine materiellen Wünsche erfüllt wurden. Im Alter von 16 Jahren heiratete er die Prinzessin Yasodhara und bekam im Alter von 29 Jahren einen Sohn namens Rahula. Doch wirklich glücklich war Siddhartha nie. Kurz darauf verließ er das vermeintlich sorglose Leben und begab sich auf Wanderschaften in der Umgebung. Zuerst traf er auf einen Greis, der am hohen Alter litt. So etwas sah er zum ersten Mal, da sein Vater dafür sorgte, das ältere Personal aus dem Palast zu verbannen, um ihn davor zu bewahren, Antworten in der Religion zu suchen. Sein größter Wunsch war es ja, dass sein Sohn auch einmal ein mächtiger König wird. Auf einer weiteren Wanderung traf er auf einen Kranken. Er verstand, dass er als reicher Mann zwar besser vor Krankheiten geschützt, aber auch nicht komplett immun dagegen ist. Bei einer dritten Reise konnte er die Verbrennung einer Leiche beobachten. Dabei wurde ihm bewusst, dass der Tod auch ihn eines Tages holen werde. Altern, Krankheit, Tod und Schmerz sind untrennbar mit dem Leben verbunden. Er erkannte, dass kein Reichtum der Welt ihn vor diesem Leid schützen könne.
Bild eines hinduistischen Asketen (Sadhu)
Im Hinduismus gibt es noch heute viele Asketen, so genannte Sadhus. Sie wählten freiwillig ein Leben als Bettelmönch. Viele von Ihnen betreiben die Nahrungsaskese und sind oft unterernährt.
Bei seiner vierten Wanderung traf er auf einen Asketen, der davon erzählte, wie man durch Meditation zu tiefem Glück gelangen könne. Siddhartha, der sein Leben lang unerfüllt war und von jeglichem Leid der Menschheit abgeschottet wurde, verließ ab diesem Zeitpunkt den Palast und sein adeliges Leben. Als armer Bettelmönch suchte er nach der Erleuchtung, die ihn vom Leid befreien und zu wahrem Glück verhelfen sollte. 6 Jahre lebte er im Gangesthal, widmete sich des Askese und verhungerte fast. Einst lauschte er einem Musiklehrer, der einem Schüler etwas über Gitarren lehrte. Der Lehrer erklärte, dass eine zu lockere Saite keinen guten Ton zustande kommen lässt. Zieht man die Saite allerdings zu fest, so reißt sie. Siddhartha übertrug diese Weisheit auf sein Leben und ihm wurde klar, dass er es, wie die Saite der Gitarre, im früheren Leben als Prinz zu locker hatte. Seitdem er sich der Askese widmete, zog er sein Leben jedoch zu fest. Fortan wählte er den Weg der goldenen Mitte.
Abbildung des Mahabohi Baums unter dem Buddha zur Erleuchtung kam
Der sogenannte Mahabodhi-Baum in Bodhgaya, unter dem Siddhartha Gautama die Erleuchtung erlangte und zum historischen Buddha wurde.
Im Alter von 35 Jahren saß er in einer Vollmondnacht unter einem Pappelfeigenbaum und meditierte, bis er schließlich zur Erleuchtung kam. Alle negativen Gefühle, Urteile, Erwartungen und Besitzgedanken fielen von ihm ab. Er wurde zu einem „Buddha“, einem sogenannten „Erwachten“ und erfuhr das Nirvana, „das höchste Glück“. Nach seiner Erleuchtung lehrte er - in einem Park bei Isipatana - fünf Gelehrten (ehemalige Asketen) die vier edlen Wahrheiten. Sie waren damit die ersten Mitglieder des buddhistischen Glaubens, der hiermit gegründet wurde. 45 Jahre lang lehrte Siddhartha im Nordosten Indiens seine buddhistische Philosophie, den edlen achtfachen Pfad und den mittleren Weg zwischen Luxus und Askese. Im Alter von 80 Jahren soll er an einem verdorbenen Gericht, welches er verzehrt haben sollte, gestorben sein.

Woher kommt die Meditation im Buddhismus?

Wie man aus der Entstehungsgeschichte des Buddhismus herauslesen konnte, ist die Meditation bereits seit Anbeginn der Religion das entscheidende Werkzeug, um zur Erleuchtung zu gelangen. Regelmäßige Meditationspraxis steigert die Achtsamkeit, welche notwendig ist, um dem edlen achtfachen Pfad folgen zu können. Die Meditation stammt jedoch nicht aus der ursprünglich buddhistischen Religion (wie viele glauben), da der Buddhismus mehr oder weniger aus der Meditation entstanden ist. Meditation ist noch viel älter und bereits ein wesentlicher Bestandteil des Hinduismus. Seitdem es Siddhartha Gautama schaffte durch die Meditation zur Erleuchtung zu kommen, zu einem Buddha (Erwachten) zu werden und das Nirvana zu erreichen, streben seine Anhänger Gleiches an.
Alte buddhistische Tempelanlage in Ayutthaya
Zu Ehren Buddhas wurden bereits viele alte Tempelanlagen mit riesigen Buddhafiguren geschmückt. Historische Tempelanlagen findet man in Ayutthaya in großer Menge. Auch heute werden buddhistische Tempel mit riesigen Buddhafiguren, die bis zu 115 Meter, hoch sein können. In Myanmar steht die höchste Buddhastatue, die sogar die höchste allgemeine Statue der Welt ist.
Neben dem Ziel, die Meditation zu Erleuchtungszwecken zu nutzen, stellte sich auch heraus, dass Meditation im Buddhismus viele weitere Vorteile mit sich bringt: Erhöhte Konzentrationsfähigkeit, Steigerung der geistigen Fähigkeiten, Steigerung der körperlichen Gesundheit, Reduzierung von negativen Gefühlen, Steigerung von Glück und Zufriedenheit, uvm. Dies sind weitere Gründe dafür, warum Meditation im Buddhismus so beliebt ist und in westlichen Ländern mehr an Ansehen gewinnt.

Wie erlangt man durch Meditation die Erleuchtung?

Bild einer Meditationsfigur, die symbolisch erleuchtet wird
Der Zustand des Erwachens bzw. der Erleuchtung wird im Buddhismus als Bodhi bezeichnet. Hinduistische Lehren (z. B. aus dem Yoga) nennen den Erleuchtungszustand Samadhi.

Für die Erleuchtung gibt es im fernöstlichen viele Begrifflichkeiten: Moksha, Samadhi, Bodhi, Nirvana. Die Meditationspraxis soll den Geist öffnen und ihm dabei verhelfen, hinter die Kulissen des Verstandes zu blicken. Man sagt, dass der Verstand dabei überwunden wird und das Denken zum Stillstand kommt. Die Ich-Identifizierung, das Ego, beginnt sich aufzulösen, während lediglich das Sein (der Urgrund der Existenz) übrig bleibt. Dieser erleuchtete Zustand kann während der tiefen Achtsamkeitsmeditation oder Transzendalen Meditation erreicht werden. Die meisten Menschen können nur kurze Einblicke in die Erleuchtung gewinnen, da sich die dauerhafte Aufrechterhaltung des Zustandes von Samadhi als besonders schwierig erweist. Viele Mönche berichten davon, dass die Erleuchtung selten in diesem einen Leben erreicht werden kann. Oft bedarf es dafür eine tiefere Meditationspraxis über mehrere Leben hinweg. Trotzdem kann man auch als Laie kurze Momente der Erleuchtung während der Meditation erleben.

 

Der Buddhismus ist eine äußerst interessante Thematik, für die es sich lohnt weiter zu recherchieren. Nun sollte dir klar sein, warum Meditation im Buddhismus eine solch wichtige Rolle spielt. Wenn du selbst einen solchen Erleuchtungszustand erleben möchtest, dann kannst du direkt mit dem Meditieren beginnen. Es ist leichter als man denkt. Alles, was du dazu wissen musst, erfährst du in diesem kostenlosen 30-minütigen Crashkurs. Viel Spaß damit 😉

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