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So erzeugst du Stille in deinen Gedanken
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So erzeugst du Stille in deinen Gedanken

Hast du schon einmal probiert an nichts zu denken? Je stärker du es versuchst, umso schwieriger erscheint es dir? Eins können wir dir vorab versprechen, mit dieser Herangehensweise wirst du nur wenig Erfolg haben. Wie du dein Gedankenkarusell mit einem simplen aber genialen Trick zum stoppen bringen kannst, werden wir dir in diesem Beitrag zeigen. Viel Spaß!

Links zum Video: Gratis 90-minütiges Meditations-Webinar

Der größte Irrglaube

Der Denker
Gedanken stoppen - eine unmögliche Sache! Nur Mönche mit jahrzehntelanger, täglicher Übung haben eine Chance dies zu erreichen, wenn überhaupt.

Ein sehr verbreiteter Glaube ist, dass wir bei der Meditation oder beim Entspannen unsere Gedanken stoppen müssen. Wir glauben, dass wir aufhören müssen zu denken, nur dann können wir wirklich tief in die Meditation gelangen. Dieser Mythos ist sehr weitverbreitet, aber dennoch grundlegend falsch. Und das sorgt dafür, dass viele Menschen beim Meditieren in eine Sackgasse laufen. Die Gedanken zu stoppen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Dies ist für eine gelungene Meditation auch nicht erforderlich. Ganz im Gegenteil sogar, deine Gedanken sind ein wichtiges Werkzeug, um tief die Stille der Meditation zu gelangen. Lass also von dem Irrglauben los, dass Gedanken während der Meditation nicht willkommen sind. Nutze sie stattdessen als Hilfsmittel, um in die Stille zu langen.

Warum Gedanken stoppen SO nicht geht

Die Gedanken lösen sich auf
Gedanken lösen sich erst auf, wenn wir sie zulassen und willkommen heißen.

Die Sache ist doch so: Die Evolution hat Millionen von Jahren gebraucht, um den menschlichen Verstand zu erschaffen. Und dieser hat auch durchaus seinen wichtigen Sinn und Zweck. Denn unser Verstand und unsere Gedanken sind im tiefsten Sinne überaus wichtig, um unser Überleben zu sichern. Er ist ein wichtiges Organ, ebenso wie unser Herz, unsere Lunge oder unsere Leber. In der Meditation stellen wir uns ja auch nicht die Anforderung: „Ich muss mein Herz zum Stillstand bringen, nur dann kann ich richtig meditieren“ oder „Liebe Leber, hör auf zu funktionieren, weil du meine Meditation störst.“ Warum sollten wir aber unsere Gedanken zum Stehen bringen müssen, um richtig meditieren zu können? Anstatt das nächste Mal aufkommende Gedanken zu blockieren, machst du genau das Gegenteil: Du heißt sie willkommen und schenkst ihnen deine Aufmerksamkeit. Gehe dabei aber nicht auf den Inhalt deiner Gedanken ein, sondern beobachte einfach nur den Prozess wie Gedanken auftauchen und wieder vergehen. Auf eine ähnliche Weise, wie du deinen Herzschlag, deinen Atem oder Geräusche aus der Umgebung beobachtest. Das hilft dir dabei, dich nicht zu stark mit deinen Gedanken zu identifizieren, sondern hinter das zu blicken, was hinter deinen Gedanken steckt.

Was steckt hinter Deinen Gedanken?

Dabei wirst du dir die interessante Frage stellen: „WER stellt eigentlich fest, ob wir denken oder nicht?“ Denn wenn es etwas gibt, das feststellt das der Mensch denkt, so muss es außer den Gedanken noch etwas geben, das das Denken registriert. Und dieser unsichtbare Beobachter ist unser wahres „Ich“. Nicht umsonst hat der französische Philosoph René Descartes gesagt:

“Ich denke, also bin ich.“

Und wir können mit etwas Übung unsere Gedanken so überwachen, wie dieser Beobachter. Wenn du meditierst, solltest du einfach die Gedanken fließen lassen, laufe ihnen nicht hinterher. Lasse einfach die Gedanken dahin ziehen, wie die Wolken am Himmel. Beobachte einfach ohne zu werten, nicht mehr und nicht weniger. Mit der Zeit wirst du feststellen, wie sich der ständige Strom der Gedanken allmählich beruhigt. Und du wirst dir deines Selbstes, deines Beobachters immer mehr bewusst, du BIST dann der Beobachter. Dann wirst du in die wahre Stille eintauchen. Das ist das, was mit der Stille oder Gedankenlosigkeit gemeint ist.

So kannst Du Deine Gedanken stoppen

Die Gedanken lösen sich auf

Wie du da im Detail hin kommst, werde ich dir leider nur schwer in diesem kurzen Video detailliert verraten können. Deshalb möchte ich dich ganz herzlich dazu einladen an meinem kostenlosen 90-minütigen Meditationswebinar teilzunehmen. Dort werde ich dir ganz im Detail verraten, wie du zu innerer Ruhe kommst, dein wahres Selbst findest und das Gedankenkarusell stoppen kannst. Ich werde dort einen ganz informativen Vortrag halten und wir werden gemeinsam eine geführte Meditation machen, indem ich dir Schritt für Schritt zeige, wie es geht.

Die goldene Regel, damit du Gedanken loslassen kannst, liegt im beobachten. Lasse alles was du glaubst über Meditation zu wissen los und halte dich an diese eine Regel. Beobachte deine Gedanken. Nur so kannst du dich von ihnen lösen und du kannst in den Raum der Stille einkehren. Damit dir das in Zukunft gelingt solltest du bei deiner Meditation diese 3 Tipps befolgen:

  • 1. Akzeptanz: Heiße alles Willkommen was da ist, das Gute und auch das Schlechte. Bleibe in einer wertungsfreien Haltung. Das hilft dir dabei in der Beobachtung zu bleiben und nicht wieder ins Gedankenkarusell einzusteigen.

  • 2. Geduld: Immer wieder kommt während der Meditation das unangenehme Gefühl der Ungeduld auf. Merke dir aber, dass auch dies Gedanken sind, die wir beobachten können. Anstatt also unter diesem Gefühl zu leiden, kannst du es einfach beobachten und schauen, was diese Ungeduld mit dir anstellt. Somit kommst du direkt wieder in die Meditation und in die Beobachtung und löst dich vom Gedankenkarusell.

  • 3. Nichts Erwarten: Lass einfach alles auf dich zukommen, ohne dass du ein bestimmtes Ziel erfolgst. Warte nicht darauf, bis irgendetwas passiert, bis du in irgendwelche tiefen Sphären abtauchst. Versuche nicht jedes Kribbeln als Start in einen Trancezustand zu deuten. Mit dieser Einstellung blockierst du dich selbst davor, in tiefe Meditation zu gelangen. Bleibe einfach in der Beobachtung und lass alle Erwartungen los.

Deshalb ist es wichtig, dass Du deine Gedanken loslassen kannst

Der Trigger im Gehirn
Du reagierst nicht mehr auf fremde Einflüsse, sondern du denkst selbständig und frei.

Nun, zu was soll das gut sein, fragst du vielleicht. Ganz einfach, du bist dann nicht mehr deinen Gedanken unterworfen, sondern kontrollierst und überwachst deine Gedanken. Und das ist ein großer Schritt in Richtung persönlicher Freiheit. Stell dir vor, wie es sich anfühlen würde, nicht mehr jedem von außen kommenden Impuls folgen zu müssen, sondern selber entscheiden zu können auf was du Dich einlässt und auf was nicht. Du agierst dann, anstelle nur zu reagieren. Du wirst dann nicht mehr gedacht, sondern du denkst.

Dazu kommen noch die unschätzbaren Vorteile, die ein so disziplinierter Geist mit sich bringt. Denn aus dieser Position heraus kannst du deinen Verstand und deine fokussierten Gedanken benutzen wie ein Werkzeug. Damit lässt sich sehr viel erreichen, frage einmal erfolgreiche Menschen, wie sie diesen Erfolg geschafft haben. Sie werden dir antworten, das durch auf die Sache fokussierte Gedanken und die Intention (d.h. es wirklich zu wollen) sich der Erfolg nach und nach einstellte. Mittlerweile hat ja die moderne Quantenphysik festgestellt, dass das menschliche Bewusstsein durchaus in der Lage ist, auf die materielle Welt Einfluss zu nehmen. Das ist die wahre Macht des menschlichen Geistes und wir können diese Macht einsetzen, um unsere Ziele zu erreichen.


Wenn dich das interessiert und du mehr darüber erfahren möchtest, dann mach einfach einen Termin für mein Webinar aus. Du kannst dich auf hier kostenlos registrieren. Ich werde dir all meine Geheimtipps über Meditation verraten und mit dir gemeinsam eine sehr tiefe geführte Meditation machen. Ich freu mich auf dich!

Und das war es auch schon mit diesem Beitrag. Falls du selbst noch Tipps und Tricks zum Thema Gedanken hast, dann ab damit in die Kommentare. Lass uns gegenseitig voneinander lernen.

Und dann würde ich sagen, sehen wir uns im nächsten Video wieder, indem wir unser Bewusstsein weiter entfalten und unserem HigherMind einen Schritt näher kommen. Ciao.

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2 Kommentare

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Sandra
Gast

Hallo Andreas
Werden in diesem kostenlosen Webinar auch andere Teilnehmer dabei sein? Muss ich da etwas sagen oder sprechen? Sorry, war noch nie an einem Webinar dabei…
Toller Bericht, du hast vollkommen recht mit den Gedanken. Ich bin seit Anfangs Jahr auch Meditationsleiterin und immer wieder stelle ich fest, dass viele glauben, Meditation sei gedankenfrei. Aber wie du sagst, ist auch für mich entscheidend, unsere Macht der Gedanken zu nutzen, umzuleiten und selbst Herr unserer Gedanken zu werden. Meine Devise:ich habe Gedanken, aber ich bin nicht meine Gedanken! Namaste und Gruss Sandra

Andi Schwarz
Webmaster

Keine Sorge, du bleibst während des Webinars anonym. Du wirst dabei weder gefilmt, noch gehört. Es geht allein um das Zuschauen und lernen 😉

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SO wirken Affirmationen 100x stärker (Geheimer Trick!)
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SO wirken Affirmationen 100x stärker (Geheimer Trick!)

Affirmationen können dir im Leben vielseitig nützlich sein und dein Unterbewusstsein regelrecht umprogrammieren. So kannst du z. B. deine Selbstheilung fördern, Selbstbewusstsein aufbauen, Selbstliebe stärken, besser Einschlafen, mehr Glück, Erfolg oder Reichtum im Leben ziehen und noch vieles, vieles mehr. Was Affirmationen genau sind, wie sie funktionieren und wie du sie anwenden musst, damit sie wirklich auf dich wirken können erfährst du in diesem Beitrag. Und nicht nur das, ich habe sogar auch noch einen ganz entscheidenden Geheimtipp für dich, der deine Affirmationen ums Hunderfache verstärkt. Bleib also dran. Viel Spaß!

Dies ist das Video zu diesem Artikel. Wenn du also keine Lust auf Lesen hast, dann gönn dir dieses Video 😉

In diesem Beitrag möchten wir dir zunächst aufzeigen, was Affirmationen überhaupt sind und wie sie auf dich wirken. Im Folgenden werden wir dir praktische Tipps mit an die Hand geben, damit du verstehst, wie man Affirmationen richtig anwendet. Am Ende stelle wir dir noch einen Geheimtipp vor, der einen gravierenden Unterschied ausmachen kann.

Was sind Affirmationen?

Der Mensch umgeben von Ideen
Affirmationen - die Programmiersprache des Unterbewusstseins.

Affirmationen sind kurze Sätze, verbunden mit Visualisierungen und Techniken, die eine gewünschte Veränderung in dein Leben ziehen können. Jeder Mensch hat Wünsche und Bedürfnisse, sowie Situationen in seinem Leben, die er gerne ändern würde. Den Wunsch nach einem neuen, besseren Job, finanzielle Unabhängigkeit, einen idealen Lebenspartner/in oder z.B. die Heilung von Krankheiten. Diese Visualisierungssätze schauen beispielsweise so aus: „Ich bin gesund und vital!“ oder „Ich bin reich und habe einen Job der mir Spaß macht!“ Diese Sätze wirken sich auf dein Unterbewusstsein aus und programmieren dieses. Mittels dem Gesetz der Anziehung wird diese Forderung in dein Leben gezogen und deine Wünsche beginnen sich auf diese Weise zu manifestieren.

Wie funktionieren Affirmationen?

Das Herz in die Hand nehmen
Die moderne Quantenphysik liefert die Grundlagen, warum Affirmationen solch enorme Wirkungen haben können.

Wie kann es sein, dass solche Formeln und Visualisierungen solch großen Wünsche erfüllen können, obwohl es so etwas wie die „Wunderlampe von Alladin“ gar nicht gibt? Dazu muss man wissen, dass wir Menschen viel mächtigere Wesen sind und viel größere geistige Kräfte haben, als wir es uns vorstellen können.

Tatsache ist allerdings, dass die moderne Quantenphysik uns lehrt, das das menschliche Bewusstsein durchaus in der Lage ist, einen direkten Einfluss auf unsere Umwelt auszuüben. Sie sagt, das alleine schon das Beobachten eines Experimentes, oder eine bestimmte Erwartungshaltung den Ausgang des Experimentes verändert. In der Medizin ist dieses Phänomen auch als Placeboeffekt bekannt. Ist ein Mensch überzeugt davon, das eine Zuckerpille ein echtes Medikament darstellt, so hat diese Zuckerpille genau den selben oder sogar einen besseren Effekt, als das Medikament selbst. Zahllose Studien haben dies eindeutig bewiesen.

So wendest du Affirmationen richtig an:

Der Mensch umgeben von Illusionen
Affirmationen gibt es viele. Hier zeigen wir dir, wie du am besten damit arbeiten kannst.

Affirmationen gibt es es dutzende da draußen, doch die meisten Menschen machen es leider einfach falsch. Damit du weißt, wie du die Affirmationen richtig anwendest, solltest du unbedingt diese Punkte verinnerlichen. Ich werde dir die Punkte zur Vereinfachung am Beispiel eines Autos erklären. Du kannst die Affirmationen aber auch für alle anderen Wünsche anwenden - nicht nur materielle, sondern auch immaterielle.




1.) Nicht wünschen!

Das, was du erreichen möchtest, musst du quasi schon jetzt geistig für dich in Anspruch nehmen. Es reicht nicht aus, das du sagst: „Ich wünsche mir ein neues Auto“. Wünsche entspingen immer aus einem Mangelbewusstsein heraus. Das Universum reagiert auf unsere Gedanken und Emotionen wie ein Spiegel, völlig neutral, es liefert immer das, was wir bestellen. In unserem Beispiel heißt das, das dir das Universum immer weitere Gründe liefert, die dich ein neues Auto wünschen lassen. Aber es liefert eben kein neues Auto.

2.) Besitze es geistig!

Formulierst du die Affirmation als: „Ich HABE ein neues Auto“, sieht die Sache schon ganz anders aus. Dann hast du es bereits geistig in Anspruch genommen und dein Unterbewusstsein ist nun darauf programmiert diese Forderung in dein Leben zu ziehen. Die Manifestierung beginnt sich hier anzustoßen. Allerdings mit einer Einschränkung: es gibt unzählige Automarken, Größen usw.

3.) Werde konkret!

Du musst deinen Wunsch so präzise wie nur möglich formulieren. Nehmen wir an, du möchtest gerne einen roten 5er BMW haben, ein bestimmtes Modell, mit einer bestimmten PS Zahl, dann solltest du dir genau dieses Auto vor deinem geistigen Auge vorstellen. Wenn du Schwierigkeiten mit Visualisierungen hast, besorge dir ein Bild deines Traumwagens, und arbeite damit in deinen ersten Visualisierungen.

4.) Fühle es!

Stelle dir vor, wie du einsteigst, wie das Lenkrad sich anfühlt das du in Händen hältst, wie der Innenraum riecht, wie sich das Geräusch des Motors anfühlt. Sehe dich in diesem Auto fahren! FÜHLE, dass du dieses Auto bereits JETZT besitzt! Mache dir keine Gedanken darum, wie du dieses Auto bekommen wirst. Stelle dir einfach vor, dass du an einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft dieses Auto besitzen WIRST. Das hilft dir dabei, dass dein Unterbewusstsein besser daran glauben kann und du nicht gegen innere Widerstände stößt.

5.) Überzeugung!

Ganz wichtig ist der unerschütterliche Glaube und die innere Überzeugung, dass sich der Wunsch bewahrheiten wird. Lasse jeden Zweifel los. Denke nicht viel darüber nach, wie es dazu kommen soll, dass sich dein Wunsch erfüllt. Konzentriere dich einfach allein auf die Vorstellung und nehme es wie bereits vorher erwähnt geistig in Besitz. FÜHLE, wie euphorisch du sein wirst, wenn du das erste mal in deinen neuen Wagen einsteigst. Je intensiver deine Vorstellung ist, desto eher wird sich dein Wunsch manifestieren.

6.) Rede darüber!

Spreche deine Affirmationen laut aus! Allein die gedankliche Arbeit kann zwar zum Ziel führen, aber es ist weitaus effektiver, das, was du dir wünscht, auch laut auszusprechen. Somit bekommt dein Unterbewusstsein einen doppelten Input.


Zum Schluss noch einen Geheimtipp der deine Affirmationen nochmal mindestens um das Hundertfache verstärkt, den aber so gut wie niemand wirklich kennt:

DANKBARKEIT!

Demütiger Mensch
Dankbarkeit - der Schlüssel zum Erfolg. Wenn du für alles, was du hast, dankbar bist, wird dir das Universum weiterhin viele Gründe liefern, auch künftig dankbar zu sein.

Sei jetzt schon dankbar dafür, dass sich dein Wunsch erfüllen wird! Denn wenn du Dankbarkeit zeigst, für alles, was dir gegeben oder ermöglicht wird, erhöhst du dein Energieniveau. Es bestätigt noch mal innerlich, dass du deinen Wunsch geistig bereits in Anspruch genommen hast. Diese Weisheit findet man bereits im Matthäusevangelium in der Bibel: „Denn wer da hat, dem wird gegeben. Der der nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.“ Dankbarkeit hilft dir dabei, diesen Geisteszustand zu verstärken. Dies ist ein großes Geheimnis, dass dir jeder erfolgreiche Mensch bestätigen kann. Zeigst du nämlich keine Dankbarkeit, kann es dir passieren das dir das, was du hast, wieder genommen wird... Und das war es auch schon mit diesem Beitrag. Falls du selbst noch Tipps und Tricks zum Thema Affirmationen hast, dann ab damit in die Kommentare. Lass uns gegenseitig voneinander lernen. Und wenn du auf der Suche nach hilfreichen Affirmationen bist, dann findest du hier ein paar nützliche Tracks:


100 starke Affirmationen für Selbstheilung & Gesundheit (432Hz Frequenz)

Selbstliebe-Affirmationen für mehr Lebensfreude & inneren Frieden

Mächtige Affirmationen für Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen & Selbstwert


Und dann würde ich sagen, sehen wir uns im nächsten Beitrag wieder, indem wir unser Bewusstsein weiter entfalten und unserem HigherMind einen Schritt näher kommen. Ciao.

Was ist Buddhismus (& was DU daraus lernen kannst)
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Was ist Buddhismus (& was DU daraus lernen kannst)

Buddha und der Buddhismus ist auch hier im Westen sehr beliebt. Man verbindet diese Religion mit Weisheit, Ruhe und Frieden. Was der Buddhismus genau ist und wie du die Lehre auch dein Leben bereichern kann, erfährst du in diesem Beitrag. Viel Spaß!

Dies ist das Video zu diesem Artikel. Wenn du also keine Lust auf Lesen hast, dann gönn dir dieses Video 😉

Links zum Video: Wie Buddha zur Erleuchtung kamkostenloser Meditation-Grundlagenkurs

Ich selbst war mehrere Monate in Südostasien unterwegs und habe viel über den Buddhismus lernen können. Ein Beitrag allein reicht nicht aus, um alles über den Buddhismus zu erklären. Ich versuche trotzdem alles Wichtige in diesen kurzen Artikel zu komprimieren und dir die wichtigsten Infos auf dem Silbertablett zu präsentieren. Dieser Beitrag ist in 5 Teile kategorisiert. Zunächst werde ich dir erklären, was einen Buddhisten ausmacht, dann erzähle ich dir etwas über die Lehre des Buddhismus, dann etwas über den edlen achtfachen Pfad und zum Ende hin etwas über das Karma und Nirvana. In dieser Übersicht kannst du zu den entsprechenden Kapiteln springen.

1. Was ist eigentlich ein Buddhist?

Buddha
Dies ist der erste (historische) Buddha. Später folgten noch viele Weitere.

Gemeinsam ist allen Buddhisten, dass sie sich auf die Lehren des des ersten Buddhas namens Siddhartha Gautama berufen, der ca. 500 v. Chr. in Nordindien lebte. Er wird als der „historische Buddha“ bezeichnet. Nach ihm gab es mehrere Buddhas. Buddha ist kein Name, sondern bedeutet wörtlich „Erwachter“. Es ist ein Ehrentitel, der sich auf ein Erlebnis bezieht, das als Bodhi, das Erwachen, bezeichnet wird. Gemeint ist damit nach der buddhistischen Lehre eine fundamentale und befreiende Einsicht in die Grundtatsachen allen Lebens, aus der sich die Überwindung des leidhaften Daseins ergibt. Das Ziel der buddhistischen Praxis ist es, eben dieses Erwachen durch die Lehre des historischen Buddhas zu erlangen. Dabei wird von den beiden Extrempolen abgeraten.

Buddha
Dies ist der "Happy Buddha", der vor allem im chinesischen Raum verbreitet ist. Er hat mit dem historischen Buddha weniger zu tun.

Der erste Buddha, Siddharta Gautama, war der Sohn einer reichen Adelsfamilie im alten Staat Kapilavastu in Nordindien. Nach seinem prunkvollen Leben im Überfluss begab er sich auf die Suche nach dem wahren Sinn des Lebens und der Überwindung von Leid, Krankheit und Tod. Er betrat den Weg der Askese, des totalen Verzichtes auf jeglichen Luxus. Nach Jahren des vergeblichen Übens hörte er zufällig, wie ein Musiklehrer seinem Schüler erklärte, dass eine Saite eines Instrumentes nicht zu locker, aber auch nicht zu fest gespannt sein darf, um richtig zu klingen. Da wurde ihm klar, welchen Fehler er begangen hatte. Er hatte immer in Extremen gelebt, aber nur der Weg der Mitte führt zum Ziel. Dies änderte den Verlauf seiner Suche ganz entscheidend.

Wie Siddharta zur Erleuchtung kam und zum ersten Buddha wurde, erkläre ich in einem separaten Video, dass ich dir hier verlinke: Wie Siddharta zur Erleuchtung kam. Lass uns jetzt weiter in den Buddhismus selbst einsteigen und kommen wir zum 2. Punkt.

2. Was ist nun die Lehre Buddhas?

Buddha lehrt
Siddharta lehrt seine 4 Wahrheiten an 5 Asketen, die er aus der damaligen Zeit kannte.

Als Buddha zur Erleuchtung gekommen war, begriff er, dass unser Leben von Leid geprägt ist. Erst wenn wir erwachen, können wir uns von diesem Leid befreien. Er formulierte daraus die 4 edlen Wahrheiten, die den Kern der buddhistischen Lehre ausmachen. Diese überlieferte er bei seiner ersten Lehrrede.

1.) Wahrheit (Dukkha)
besagt, dass das Leben normalerweise vom Leid geprägt wird, über Geburt, Alter, Schmerz, Krankheit und Tod.

2.) Wahrheit (Samudaya)
besagt, dass dieses Leid durch Hass, Neid und Verblendung erzeugt wird. Weiterhin auch aus dem Verlangen und den Lüsten unserer Sinne.

3.) Wahrheit (Nirodha)
besagt, dass dieses Leid überwunden werden kann und man in das Nirvana eintreten kann.

4.) Wahrheit (Magga)
beschreibt den Weg der Ausübung, der zu Befreiung führt. Dieser wird der edle achtfache Pfad genannt.

Der Buddhismus ist also keine Religion mit Dogmen und Gottesverehrung, sondern eher eine Art philosophische Lehre über das Leben, das Vermeiden von Leid und dem Erlangen von Glück, Weisheit und Erleuchtung. Wie auch du etwas davon für dein Leben mitnehmen kannst, möchte ich dir jetzt im 3. Punkt näherbringen.

3.) Das Dharmarad und der edle achtfache Pfad

Ein häufigstes verwendetes Symbol im Buddhismus ist ein Rad mit acht Speichen, das Dharmarad. Jedes dieser Speichen steht für eine der Tugenden des edlen achtfachen Pfades. Jeder Buddhist sollte sich darin üben, um sich vom Leid zu befreien und in die Erleuchtung einzutreten.

Das Dharmarad
Das Dharmarad - der achtfache Weg Buddhas.

Die rechte Erkenntnis
Hier geht es darum, zu verstehen, wie das Leben, die Wiedergeburt und die Einkehr ins Nirvana funktioniert.

Die rechte Absicht
Alle Taten, Gedanken und Worte sollen frei von Groll sein. Eine friedvolle Haltung ist hier die Prämisse. Deshalb töten oder essen Buddhisten auch keine Tiere.

Die rechte Rede
Hier soll Lüge, Verleugnung, Beleidigung und Geschwätz vermieden werden.

Das rechte Handeln
Vom Töten, Stehlen, Lügen, sexuellem Fehlverhalten oder dem Konsum von Drogen wird hier abgeraten.

Der rechte Lebenserwerb
Hierbei soll der Mensch einen Beruf ausüben, der mit dem edlen achtfachen Pfad vereinbar ist. Also kein Drogen- oder Fleischhandel oder eine Tätigkeit die mit übermäßigem Leid verbunden wird.

Das rechte Streben
Hier geht es darum, seine Gefühle und Gedanken so kontrollieren zu können, dass man von seinem Weg nicht abkommt.

Die rechte Achtsamkeit
Das bezieht sich darauf, dass wir das Leben im Hier und Jetzt leben sollen, jeden Moment schätzen und vollständig wahrnehmen. Meditation hilft uns hierbei.

Die rechte Konzentration
Hier geht’s noch tiefer in die Meditation. Hier soll gelernt werden, seinen Geist zu kontrollieren, sodass man nicht ständig von seinen Gedanken abgelenkt wird und abschweift. Auch das üben wir in der Meditation.

Diese 8 Punkte sind wie eine Art Regelwerk fürs Leben. Anders wie z.B. bei den 10 Geboten, wird eine Nichteinhaltung nicht als eine Art Sünde dargestellt, sondern der edle achtfache Pfad soll eine Empfehlung für ein glückliches und erfülltes Leben darstellen. Deshalb empfehle ich es auch dir, nach diesem edlen achtfachen Pfad zu leben. Das wäre eine große Bereicherung nicht nur für dein eigenes Leben, sondern für die gesamte Gesellschaft. Lass uns nun noch tiefer in den Buddhismus einsteigen und kommen wir zum 4. Punkt.

4.) Das Nirwana

Meditierender Mensch
Das Austreten aus dem ewigen Kreislauf von Tod und Wiedergeburt ist das Ziel.

Ziel der buddhistischen Praxis ist es, aus diesem Kreislauf des ansonsten immerwährenden Leidenszustandes herauszutreten. Der edle achtfache Pfad ist das Werkzeug dafür. Auf diesem Weg werden Leid und Unvollkommenheit überwunden und man tritt durch Erleuchtung in den Zustand des Nirwana ein: Ein Zustand der Leidlosigkeit und des reinen Glücks.

Ein Mensch, der das Nirwana nicht erreicht, der bleibt im ewigen Kreislauf der Widergeburt gefangen. Dies wird als Samsara bezeichnet. Für Buddha ist dies der ewig währende Kreislauf des Leidens. Leben und Widergeburt bedeutet das Bestehen von Leid.

Mensch im Licht
Im Nirwana ist der Mensch frei von Bildern, Formen, Richtungen und Unterscheidungen. Dies ist ein Zustand höchster Bewusstheit.

Durch Meditation erreicht man ab einem bestimmten Stadium einen Bewusstseinszustand, den man als Erwachen (Bodhi), das völlige Loslassen von allen Leid hervorrufenden Ursachen, bezeichnen kann. Das ist das Austreten aus dem Samsara, dem Kreislauf der Wiedergeburt und dem Tod. Diesen Zustand nennt man das Nirwana. Das Nirwana oft auch als „Das große Nichts“ bezeichnet. Dies ist etwas irreführend, denn obwohl Nirwana, bild-, form-, richtungs- und unterscheidungslos ist, bedeutet es in keinem Falle einen Zustand der Unbewusstheit, ganz im Gegenteil. Es besteht aus dem Freisein von aller Unruhe des Geistes, allen Wünschen und Denkvoraussetzungen. Es bedeutet das Ende vom Egoismus, der Gier und dem Anhaften. In diesem Bewusstseinszustand tritt unser wahres, unser höheres Selbst in Erscheinung und zeigt uns, wer wir wirklich sind und was für eine Rolle wir in diesem Leben spielen. Dies führt zu einer inneren Freiheit und Gelassenheit, die normales menschliches Begriffsvermögen bei weitem übersteigt. Unser Karma hat ebenfalls großen Einfluss darauf, ob wir in das Nirwana eintreten können. Was es damit auf sich hat, erfährst du jetzt im 5. Punkt.

5.) Karma und Dharma

Mensch in Dominosteinen
Das Gesetz von Ursache und Wirkung, auch Karma genannt, hat im ganzen Universum Gültigkeit.

Karma ist das Gesetz von Ursache und Wirkung. Dies ist allen Physikern bestens bekannt. Werfe ich einen Ball gegen eine Wand, wird dieser dort abprallen und wieder auf mich zufliegen. Werfe ich fest, wird er mit großer Kraft wieder zurückfliegen. Werfe ich ganz leicht, kommt er auch ganz leicht zurück. Das bedeutet aufs Leben gesehen, dass jede Handlung irgendwann wieder auf uns zurücktreffen wird. Vielleicht nicht in diesem Leben, aber in einem nachfolgenden Leben. Wir Menschen sind eine Einheit, wir sind alle miteinander verbunden. Und der erste Grundsatz der Thermodynamik besagt es auch: Energie geht niemals verloren, sondern wird nur von einer Zustandsform in eine andere umgewandelt. Und das menschliche Bewusstsein IST Energie, also kann es mit dem Tode nicht vorbei sein. Irgendwo muss diese Bewusstseinsenergie ja bleiben.

Daraus resultiert für den Buddhisten Folgendes: jede Tat, die wir in diesem Leben in Gedanken, Fühlen und Handeln begehen, sammelt entweder Karma an oder baut es ab. Und jede Tat ruft eine entsprechende Gegenwirkung hervor. Begeht man in diesem Leben Unrecht, wird einem auch Unrecht widerfahren. Das Gleiche gilt auch für gute Taten, auch diese kommen immer wieder zu dem Betreffenden zurück, entweder in diesem oder einem zukünftigen Leben. Daher ist ein tugendhaftes Leben oberstes Gebot des Buddhismus, weil die Buddhisten wissen, dass wir alle im Kern Eins sind.

Mann auf dem Gipel eines Berges
Erreiche auch du den Gipfel des Geistes, das Bodhi, regelmäßige Meditation und das Einhalten des achtfachen Pfades führen dich dort hin.

Trotzdem besitzt jeder Mensch eine Individualität. Jeder Mensch hat eine Aufgabe hier auf dieser Welt zu erfüllen. Eine Aufgabe, die für das große Ganze dienlich ist. Diese Aufgabe oder dieser Sinn im Leben wird auch als Dharma bezeichnet. Es handelt sich quasi um eine Art Empfehlung, wie man ein vorbildliches Leben führen kann, um schlechtes Karma und damit Leid zu vermeiden. Das Dharma beinhaltet auch die Lehren und Praktiken, die auf dein eigenen individuellen Weg zur Erleuchtung führen.


Und das war es, das ist der Buddhismus im Kern. Wenn du dich nun auch auf die Spuren Buddha´s begeben möchtest, ist die Meditation ein unverzichtbares Werkzeug.

Wie du das Step by Step lernen kannst, erfährst du in unserem 30 minütigen, kostenlosen Grundlagenkurs. Diesen kannst du hier ganz einfach kostenlos anschauen.
Ich zeige dir dort, auf was bei der Meditation zu achten ist und wie du Anfängerfehler vermeiden kannst.


Dann möchte ich mich ganz herzlich fürs Zusehen bedanken. Hast du noch Fragen oder Anregungen zum Buddhismus? Schreib es unten in die Kommentare und lass uns als Community darüber diskutieren. Ich freue mich drauf!

Und dann würd ich sagen, sehen wir uns im nächsten Video wieder, indem wir unser Bewusstsein weiter entfalten und unserem HigherMind einen Schritt näher kommen. Ciao

Meditation: Mache NICHT diese 5 Fehler!
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Meditation: Mache NICHT diese 5 Fehler!

Machst du deine Meditation richtig? Oder bist du dir beim Meditieren unsicher, ob du nicht vielleicht doch Fehler machst? In diesem Beitrag stelle ich dir 5 Fehler vor, die etwa 95% aller Meditierenden machen und deine Meditationsfortschritte total sabotieren können. Viel Spaß!

Dies ist das Video zu diesem Artikel. Wenn du also keine Lust auf Lesen hast, dann gönn dir dieses Video 😉

Links zum Video: 10 goldene Regeln für die richtige MeditationGrundlagenkurs Meditation

1. Lege dich bei der Meditation nicht hin und meditiere nicht, wenn du müde bist.

Meditierende Frau
Wirklich zu meditieren, bedeutet wach zu sein. Meditiere also nicht, wenn Du müde bist.

Wenn du dich hinlegst, bist du zu entspannt und wirst zu schnell müde. Weiterhin kommt noch dazu, dass unser Unterbewusstsein über Gewohnheiten funktioniert. Wenn du dich hinlegst, assoziiert dein Unterbewusstsein diese Körperhaltung mit „einschlafen und Schlaf“. Du wirst unweigerlich müde. Wenn du müde bist, ist das eine schlechte Voraussetzung. Meditation bedeutet wach zu sein. Meditation ist genau das Gegenteil vom Schlaf. Viele machen den Fehler eine Meditation zu beginnen, wenn sie zu müde und erschöpft sind von ihrer Arbeit. Dabei kommt es oft vor, dass sie einfach abdriften. Das nennt sich aber nicht „Meditation“, sondern „Nickerchen“. Solltest du dich müde fühlen, aber dennoch meditieren wollen, dann solltest du davor einen Powernap machen. Danach wirst du dich erfrischt fühlen und kannst klar und bewusst in die Meditation einsteigen.


2. Kritisiere dich nicht, wenn du von der Meditation abschweifst.

Kopf aus Wolken
Das Abschweifen und wieder Zurückfinden zum Meditationsthema ist völlig normal. Es ist ein Zeichen innerer Achtsamkeit.

Die meisten Menschen fühlen sich schlecht und verurteilen sich selbst, wenn sie von der Meditation abschweifen. Dabei ist gerade das ein wichtiger Lernprozess in der Meditation. Wenn du merkst, dass du abschweift, ist das ein Moment des Erwachens. Warum? Es geht bei der Meditation um die innere Achtsamkeit. Etwas in dir beobachtet deine Gedanken und Gefühle. Dieses Etwas ist dein wahres Sein. Wenn du in der Meditation abschweifst und dir dies plötzlich bewusst wird, dann ist das ein Zeichen von innerer Achtsamkeit. Denn dein wahres Sein muss ja festgestellt haben, dass du vom Thema abgewichen bist und deine Aufmerksamkeit wieder zurück zur Meditationspraxis gelenkt haben. Du wirst mit steigender Übung feststellen, dass sich diese innere Achtsamkeit immer mehr erweitert und du dein wahres Wesen immer deutlicher erkennst. Von daher: Freue dich, wenn du abschweifst, denn dadurch hast du einen neuen Trainingsanreiz gesetzt und kommst deinem wahren Selbst wieder ein Stückchen näher.

3. Erwarten, dass ein veränderter Bewusstseinszustand eintritt.

Jede Erwartungshaltung ist ein Fehler. Es kann zwar etwas bei der Meditation passieren, dies soll aber nicht das Ziel sein. Viele Menschen denken, wenn sie einmal in Meditation gehen, dass dann etwas Außergewöhnliches geschehen müsste. Warte nicht auf solche ungewöhnlichen Bewusstseinszustände. Diese veränderten Bewusstseinszustände unterliegen nicht unserem bewussten Willen, sondern unserem höheren Selbst. Je weniger du etwas erwartest, desto wahrscheinlicher ist es, dass veränderte Bewusstseinszustände in Erscheinung treten.

Sitzende Frau blickt zum Himmel
Die Kunst bei der Meditation besteht in dem inneren Loslassen.

Das Interessante ist auch, dass diese Bewusstseinsentfaltung nicht zwingend in der Meditationspraxis auftritt, sondern auch spontan im Alltag in Erscheinung treten kann. Meist ist der Übergang in einen veränderten Bewusstseinszustand eher schleichend. Da du Tag für Tag nur kleine Fortschritte machst, fällt dir die Veränderung gar nicht auf. Erst wenn du nach mehrwöchiger Praxis in die Vergangenheit zurückblickst, merkst du wie sich dein Bewusstseinszustand verändert hat. Merke dir also, Meditation ist wie das Auswerfen einer Saat, meistens recht unspektakulär. Die Früchte erntest du in deinem Alltag. Deshalb ist es wichtig, dass du einfach loslässt und keine Erwartungen hast. Lass es einfach geschehen. Dieses innere Loslassen ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Meditation. Die chinesischen Philosophen haben diesen Vorgang „Wou Wei“ genannt, das „Handeln durch Nichthandeln“. Sobald unser Bewusstsein versucht, mit Zwang etwas zu erreichen, tritt das Gegenteil der bewirkenden Anstrengung in Erscheinung. Je mehr du versuchst, etwas zu erzwingen, desto weniger wird dir dies gelingen. Der Schlüssel der Meditation liegt darin einfach zu beobachten was da ist. Wie dein Körper dasitzt, der Atem ein- und ausströmt und wie die Gedanken kommen und gehen. Bleibe einfach in der Beobachterposition und von jeglicher Anhaftung lass los, auch von Erwartungshaltungen.

4. Zu versuchen nicht zu denken.

Nachdenkliche Frau in der Natur
Erwartungen sollte man in der Meditation nicht haben.

Der Versuch, nicht zu denken, ist eine falsche Herangehensweise. Das funktioniert nicht und ist auch nicht Ziel der Meditation. Ich weiß, viele Anfänger haben genau diese Erwartung an die Meditation. Es geht aber nicht darum, Gedanken loszuWERDEN, sondern Gedanken loszuLASSEN. Sie so zu beobachten, wie sie kommen und gehen. Ziel ist: Die Gedanken so wahrzunehmen, wie sie kommen und gehen, ohne Urteil. Beobachte deine Gedanken so, wie wenn du ein Geräusch von außen beobachten würdest. Beobachte es so wie es ist, ohne es verändern zu wollen. Gedanken dürfen da sein: positive, als auch negative. Du sollst während der Meditation nicht daran festhalten. Lasse los und beobachte einfach aus der Ferne. Dann kannst du sehen, wie Gedanken auftauchen, bestehen und dann wieder vorbeiziehen.

Gedanken kommen und gehen, wie die Wolken am Himmel, beobachte sie einfach. Dieser „Beobachter“ ist dein wahres selbst, dein wirkliches ICH. Und diesen Weitblick wollen wir mit der Meditation trainieren.

5. Unregelmäßig meditieren.

Meditierender Mönch
Gewöhne dir an, regelmäßig zu meditieren. So kannst du dir die Macht der Gewohnheit zu deinem Verbündeten machen.

Die vollen Vorteile der Meditation können nur bei dir fruchten, wenn du die Meditationspraxis zur Gewohnheit werden lässt. Nur wenn du regelmäßig meditierst, kannst du deinen Geist stets sauber und klar halten. Es ist wie beim Putzen. Bereits nach ein paar Tagen beginnt sich bereits der Staub anzusammeln. Nur durch regelmäßiges Putzen, nur durch regelmäßige Meditationspraxis, können wir Reinheit und Klarheit bewahren. Nutze deshalb die Macht der Gewohnheit. Suche Dir also eine Zeit aus, in der du die Ruhe hast, dich der Meditation zu widmen. Versuche, diesen Zeitpunkt möglichst genau einzuhalten. Nach kurzer Zeit wirst du feststellen, dass es dir nach ein paar Tagen immer leichter fällt, in die Meditation zu gehen. Irgendwann ist die Meditation ein fester Bestandteil deines Tagesablaufes geworden. Sie wird zu deinem Leben gehören wie das tägliche Zähne putzen. Du wirst merken, dass du die Meditation brauchen wirst, um deine neu gewonnene Lebensqualität aufrecht zu erhalten. Die besten Zeiten zur Meditation sind die frühen Morgenstunden. Vermeide die Abendstunden, denn da bist du meistens müde. Wir wollen ja während der Meditation wach und klar bleiben.


Alles klar, das waren die 5 Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest, damit deine Meditationspraxis in keine Sackgasse führt. Wenn du selbst noch ein paar Tipps und Tricks zur Meditation kennst oder Fragen hast, dann ab damit in die Kommentare. Wir freuen uns, dir weiterzuhelfen.

Wenn dir dieser Beitrag hier gefallen hat, dann habe ich noch einen Tipp für dich. In diesem Artikel hier:

Wie meditiert man richtig? Die 10 goldenen Regeln.

stellen wir dir die 10 goldenen Regeln vor, wie du richtig meditierst. Also auch sehr spannend und informativ, wenn du tiefer in die Meditation einsteigen willst.

Und dann möchte ich mich ganz herzlich fürs Zusehen bedanken und freue mich darauf dich im nächsten Beitrag begrüßen zu dürfen, indem wir unser Bewusstsein weiter entfalten und unserem HigherMind einen Schritt näher kommen. Ciao.

7 Gründe, warum du NIEMALS meditieren solltest!
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7 Gründe, warum du NIEMALS meditieren solltest!

Immer wieder wird von den ach so tollen Vorteilen der Meditation gesprochen. Doch so gut wie niemand kennt die Schattenseiten der Meditation. Auch ich war lange Zeit von der Meditations-Propaganda geblendet, bis ich etwas ganz wichtiges entscheidendes herausfand. Das hat mir einiges zum Nachdenken gegeben und deshalb möchte ich dir jetzt 7 Gründe vorstellen, warum du NIEMALS meditieren solltest.

Dies ist das Video zu diesem Artikel. Wenn du also keine Lust auf Lesen hast, dann gönn dir dieses Video 😉

Links zum Video: Verblüffende Studien zu Vorteilen der MeditationGrundlagenkurs Meditation

1.) Die Konzentration verändert sich

Frau mit Laptop
Vorsicht, deine Konzentration könnte sich verbessern!

Meditation steht nicht nur im Verdacht, dass sie deine Konzentration verändern kann, sondern das ist sogar wissenschaftlich nachgewiesen. Denn während der Meditation konzentriert man sich und das kann dann schlimme Effekte auf deinen Alltag haben. Du kannst dich dann bspw. besser an Sachen erinnern, besser aufpassen, dir Namen plötzlich besser merken. Wer möchte das schon.




2.) Stressreduktion

Stress ist ganz wichtig für uns. Es kurbelt uns im Alltag an, hält uns wach und aktiv. Es gibt uns den richtigen Kick für den Tag. Und das Beste: Nur wenn wir Stress im Alltag haben, können wir uns auch mal erschöpft und ausgebrannt fühlen. Das ist doch eine ganz wichtige Lebenserfahrung. Wenn wir jetzt regelmäßig meditieren würden, würde unser Stresslevel voll absinken. Wir würden dann plötzlich im Alltag viel ruhiger und gelassener sein. Wo würde denn da wohl die Lebensqualtität bleiben?

3.) Alterungsprozess

Das Auge eines alten Menschen
Achtung, es besteht die Gefahr, gesünder zu werden und nicht so schnell zu altern, ein wahrer Horror!

Es ist schon erstaunlich. Wer regelmäßig meditiert, wird älter. Ist das denn zu glauben. Wer möchte denn schon möglichst alt werden? Das Leben kann man doch nur genießen, wenn man jung ist. Also ich kenne keinen, der wirklich alt werden möchte. Und deshalb pass auf: Wenn du nämlich regelmäßig meditierst, dann hat das Auswirkungen auf deine DNA. Im Alter geht das Erbgut nämlich nach und nach kaputt. Meditation verhindert genau das und verlangsamt diesen Prozess.



4.) Meditation verändert dein Gehirn

Ein Bild eines Gehirns
Äußerste Vorsicht ist geboten, diese Veränderungen sind eine reale Gefahr!

Wow, das hat mich schockiert. Wissenschaftler an der Harvard Universität und viele andere Studien haben es tatsächlich bewiesen. Meditation verändert deine Hirnstruktur und baut sie sogar teilweise komplett um. Ist das nicht fürchterlich? Vor allem ist hier anscheinend die Amygdala betroffen. Dieses Hirnareal steuert unsere Angst. Wenn du jetzt meditierst, dann schrumpft dieser Bereich. Das bedeutet, dass du weniger Angst verspürst. Angst ich doch so etwas Gutes für uns. Jeder weiß doch, dass Horrorfilme nur wirklich spannend sind, wenn wir richtig starke Angst haben.


5.) Krankheiten & Immunsystem

Wer freut sich nicht, wenn man mal Schule oder Arbeit für eine Woche ausfallen lässt, weil man Schnupfen, Husten oder Kopfweh hat. Das macht doch unser Leben erst so richtig schön, wenn wir zu Hause bleiben, den ganzen Tag Fern sehen oder irgendwas Zocken können. Deshalb solltest du aufpassen. Meditation könnte dafür sorgen dass dein Immunsystem zu gut wird und du weniger von diesen tollen Alltagskrankheiten bekommst.

6.) Drogen

Rauchender Mensch
Stell Dir vor, keine Drogen mehr! Ein unhaltbarer Zustand!

Ach das Leben ist ja schon eigenartig. Im Alltag fühlen wir uns oft irgendwie traurig oder überfordert. Zum Glück gibt’s ja dafür sowas wie Drogen. In einem richtig schönen Alkoholrausch fühlen wir uns doch so richtig glücklich und könnten die Welt umarmen. Oder die tollen Lachflashes, wenn man sich mal so `nen richtig dicken Jolly gedreht hat. Ach, das Leben kann schon echt wunderbar sein. Und jetzt stell dir mal vor: Wenn du öfter mal meditierst, dann könnte sich hier vieles ändern. Dann würdest du sogar auch im Alltag glücklicher und zufriedener sein und würdest Drogen gar nicht mehr nehmen wollen, weil sie dich dann gar nicht mehr glücklich machen würden.


7.) Selbstkontrolle

Kennst du das, wenn du mal so ne richtig geile Fressattacke hast und dich mit so richtig geilen Speisen wie Schokolade, Eis, Chips oder Pizza richtig vollstopfst? Oder wenn dir einer in der U-Bahn blöd kommt und du ihm so richtig schön die Fresse polierst? Oder wenn du deinen Freunden oder deinen Eltern mal richtig schön sagst, was für eine Gruppe an Vollidioten doch alle eigentlich sind? Wenn unsere Emotionen mal so richtig zum kochen kommen ist das doch ein schönes befreiendes Gefühl. Jeder weiß doch, Gefühle muss man rauslassen. Wozu also Selbstbeherrschung? Das einzig richtige ist, wenn unsere Gefühle uns beherrschen. Deshalb pass auf, wenn du meditierst, weil dann könnte es passieren, dass du gar nicht mehr so eskalieren willst und deine Gefühle die Kontrolle über dich verlieren.


Mädchen
April, April...

Alles klar, ich hoffe du hast es während des Beitrags schon gemerkt, dass ich dich etwas auf den Arm nehmen wollte. Heute (Tag der Veröffentlichung) ist der erste April und ein bisschen Spaß muss auch mal sein. Ich hoffe doch, dass ich dich zum Lachen bringen konnte und wenn du deinen liebsten heute auch ein Lächeln auf die Lippen zaubern möchtest, dann schick ihnen doch gerne diesen Beitrag zu. Tatsächlich ist es so, dass Meditation keine bekannten Nachteile hat. Und all die Punkte, die ich heute ironisch dargestellt habe, sind tatsächlich so wissenschaftlich nachgewiesen. Meditation ist also eine echte Wunderwaffe in vielerlei Hinsicht. Mit vielen tollen Vorteilen und Effekten. Ich habe einen großen ausführlichen Beitrag mit diversen Studien genau dazu erstellt. Wenn es dich also interessiert, dann schau da mal rein: Artikel: Verblüffende Studien zur Meditation & seine Vorteile

Dann wünsche ich dir noch einen wunderschönen 1. April, vielen Dank fürs Zusehen und dann würde ich sagen, sehen wir uns im nächsten Video wieder, indem wir unser Bewusstsein weiter entfalten und unserem HigherMind einen Schritt näher kommen. Ciao.

Ist Transzendentale Meditation eine gefährliche Sekte?
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Ist Transzendentale Meditation eine gefährliche Sekte?

Transzendentale Meditation ist eine von vielen existierenden Meditationstechniken. Doch immer wieder steht sie auch in der Kritik. Ist sie wirklich gefährlich oder lohnt es sich auch für dich die Transzendentale Meditation zu erlernen?

In diesem Beitrag sehen uns ganz genau an, was Transzendentale Meditation überhaupt ist. Dann möchten wir dir zeigen, wie auch du diese Meditationstechnik lernen kannst und welche Vorteile sie für dich bietet. Immer wieder ist die Transzendentale Meditation aber in die Kritik geraten. Wir verraten dir warum und ob die Transzendentale Meditation sogar gefährlich sein kann.

Dies ist das Video zu diesem Artikel. Wenn du also keine Lust auf Lesen hast, dann gönn dir dieses Video 😉

Links zum Video: MeditationstechnikenGrundlagenkurs Meditation


1. Was ist Transzendentale Meditation?

Bild von Maharishi Mahesh Yogi
Maharishi Mahesh Yogi wurde am 12. Januar 1918 in Indien geboren und ist am 5. Februar 2008 in Vlodrop, Niederlande verstorben.

Die Transzendentale Meditation, bekannt gemacht durch den Guru Maharishi Mahesh Yogi, hat sich auf der Welt sehr weit verbreitet. Die Meinungen hierzu variieren sehr stark, manche meinen es wäre die einzig wahre Meditationstechnik, andere sehen darin nur eine sektenähnliche Abzocke. Wie üblich, wird die Wahrheit wohl irgendwo dazwischen liegen. Wir werden dir in diesem Text alle verfügbaren Informationen darüber aufzeigen, damit du dir dein eigenes Urteil darüber bilden kannst.

Laut Wikipedia bedeutet transzendental: "Das Adjektiv transzendental wird in erkenntnistheoretischen Zusammenhängen mit Bezug auf die Erfahrung verwendet – es bezeichnet Vorstellungen oder Erkenntnisfunktionen, die nicht durch empirische Erfahrung erworben werden können, deren Gültigkeit aber angenommen werden muss, damit die Erfahrung einen Wahrheitsgehalt hat und somit Erkenntnis und Wissen möglich sind."

Eine transzendente Erkenntnis bezieht sich also auf eine Sache, die unsere Erfahrung übersteigt; Gegenstand einer transzendenten Philosophie wären zum Beispiel Gott, Seele, ewiges Leben etc.

Und genau das ist auch ein Hauptbestandteil der Transzendentalen Meditation. Es ist viel mehr, als eine einfache Meditationstechnik. Es ist eine komplette Bewegung, eine große Organisation mit einem eigenen esoterischen Lehrsystem (der sogenannten Maharishi Vedischen Wissenschaft). Die TM-Bewegung vereint nicht nur spirituelle Lehren, sondern auch Lehren zu Architektur, Astrologie, Musik und Bildung. Ziel der Bewegung ist es, die Gesellschaft nach ihren Prinzipien umzubauen, was zu einer Verringerung von Leiden und zu mehr Glück für alle Menschen führen soll. Hört sich einerseits gut an, andererseits klingt das schon etwas sektenhaft. Lass uns das Thema noch weiter beleuchten.

2. Wie wird die Transzendentale Meditation erlernt?

Mönch praktiziert Transzendentale Meditation
Der Meditierende soll bei der Transzendentalen Meditation bequem und aufrecht sitzen und bei geschlossenen Augen gedanklich ein Mantra, ein Wort aus dem Sanskrit, wiederholen.

Dies erweist sich schwieriger als gedacht. Es gibt kaum gängige Anleitungen, da sie nur in bestimmten Kreisen gelehrt werden dürfen. Transzendentale Meditation ist nämlich markenrechtlich geschützt und wird ausschließlich kostenpflichtig gelehrt. Kleine Einblicke in die Meditationspraxis sind allerdings auch der Öffentlichkeit zugänglich. Man erhält von einem der TM Lehrer ein sogenanntes Mantra, ein Wort, das man immer und immer wieder rezitieren soll um den Geist soweit zu fokussieren, dass irgendwann das "reine Bewusstsein", das wirkliche Selbst des Menschen, in Erscheinung tritt. Bei diesem Mantra handelt es sich in der Regel um ein Wort aus den hinduistischen Veden, den uralten, spirituellen Schriften der Hindus.

In jedem Menschen befindet sich eine unerschöpfliche Quelle von Freude, Kraft, Liebe und Kreativität, tief in unserem eigenen Bewusstsein verborgen. Leider haben wir diese Quelle aber im Laufe der Evolution vergessen. Auch im Elternhaus und in der Schule hören wir so gut wie nichts darüber. Und so leben wir unser Leben nur mit unserem Tagesbewusstsein und dessen beschränkten Möglichkeiten. Mit Hilfe geeigneter Meditationstechniken wie der Transzendentalen Meditation erlangen wir immer mehr einen bewussten Zugang zu diesem immensen Bewusstseinspotential in uns.

Auf verschiedenen Internetseiten werden verschiedene Lehrpläne vorgestellt. Gängige Veranstaltungen folgen meist diesem Schema: (Quelle: https://meditation.de/tm-lernen/)

- Unverbindlicher Info-Vortrag
- Erlernen der Technik
- 12 Monats-Folgeprogramm

Dort heißt es „Transzendentale Meditation ist weitaus mehr als nur eine Entspannungstechnik. Es ist die Erfahrung, zurück zu sich selbst zu finden. Es ist wichtig zu verstehen, welche Auswirkungen diese Erfahrung auf unser Leben haben kann – und sei es nur, um diese Auswirkungen später zu erfahren.“ Die Meditationstechnik wird durch die Begleitung eines professionellen Lehrers in verschiedenen Sitzungen vermittelt. Dieser Grundkurs dauert ein Jahr und kostet meist zwischen 1.170 - 2.400,- €. Es gibt hierzu im Netz unterschiedliche Angaben, je nachdem bei welcher Organisation man diesen Kurs belegt.

3. Vorteile der Transzendentalen Meditation.

Seit Beginn der 70er Jahre wird Transzendentale Meditation wissenschaftlich untersucht. Es gibt viele Diplom- und Doktorarbeiten und weitreichende statistische Studien. Erfolgreich konnte bspw. die geistige Leistungssteigerung festgestellt werden. Positive Effekte bei Herz-Kreislauf-Problemen, Blutdruck, Süchten und posttraumatischen Belastungsstörungen konnten ebenfalls nachgewiesen werden. Im Grunde deckt auch die Transzendentale Meditation große Teile von den allgemeinen Vorteilen der Meditation ab.

Bild eines Erleuchteten
Das Ziel der Transzendentalen Meditation ist es, die Verschmelzung des höheren Selbstes mit dem Bewusstsein, auch Erleuchtung genannt, zu erreichen.

Bei der transzendentalen Meditation kommt noch ein wichtiger Aspekt hinzu. Es geht hier um noch viel mehr. Es geht hier größtenteils um die Vorteile der persönlichen Transzendenz zum wahren Selbst.

Was aber ist das, dieses "Wahre Selbst", das da in Erscheinung treten soll? Fast alle spirituellen Lehren und Traditionen weltweit sagen, dass der Mensch nicht nur aus Körper und Geist besteht, sondern auch noch eine dritte Komponente besitzt, welche als höheres Selbst, Über Ich, wahres Selbst, oder ganz einfach als Seele bezeichnet wird. Körper und Geist sind quasi die Träger des höheren Selbst und der Seele, welche nicht nur einmal leben, sondern ewig bestehen.

Die Seele reinkarniert sich immer wieder in verschiedenen Körpern, lebt eine gewisse Zeit lang und verlässt dann mit dem Tod wieder den Körper, um nach einer gewissen Zeit eine neue Inkarnation, ein neues Leben zu beginnen. Das höhere Selbst ist quasi die überwachende und steuernde Instanz für die einzelnen Leben. Das höhere Selbst und die Seele sind zeitlos und enthalten alles Wissen der Schöpfung, sind der Teil Gottes in uns. Es ist sehr schwierig, all diese Dinge in einer linearen Sprache und Denkweise, wie der unseren, zu erklären. Sie sind aber durch Meditation und verwandte spirituelle Techniken erfahrbar und gehen weit über das lineare Bewusstsein hinaus. Diesen Zugang soll auch die Transzendentale Meditation bieten.

Den meisten Menschen ist am Anfang ihrer spirituellen Reise nicht bewusst, dass sie über diese zusätzlichen Komponenten verfügen. Aber eines Tages stößt man auf diese Informationen und begibt sich auf die Suche danach. In jedem Leben lernt der Geist, gewinnt an Erfahrung und entwickelt sich damit weiter, bis er eines Tages die Verschmelzung seines Bewusstseins mit dem höheren Selbst und der Seele erfährt. Dies wird dann als Erleuchtung bezeichnet.

4. Kritik an der Transzendentalen Meditation

Bild einer Gruppenmeditation
Die Transzendentale Meditation wurde auch in großen Gruppen durchgeführt, hier z.B. in Südkorea mit mehreren tausend Menschen.

Auch über die Wirksamkeit dieser Technik gibt es widersprüchliche Meinungen und Aussagen im Netz. Von den TM Organisationen wird auf wissenschaftliche Studien hingewiesen, die belegen sollen, das die Transzendentale Meditation z.B. einen erheblichen Einfluss auf die Psyche des Menschen hat, der Betreffende soll ausgeglichener, gelassener werden und seine kreativen Fähigkeiten steigern. Dies ist allerdings auch bei vielen anderen Meditationstechniken der Fall, so das man die TM nicht als einzige Meditationstechnik bezeichnen kann, die zu solchen Resultaten führt.

So sollen auch in den Vereinigten Staaten von Amerika Massenmeditationen und deren Auswirkung auf das Kollektivbewusstsein durchgeführt worden sein. Die Ergebnisse belegen angeblich, dass während der Zeit dieser Massenmeditationen die Kriminalitätsrate in diesen Städten erheblich gesunken sei. In wie weit diese Aussagen zutreffend sind, können wir hier allerdings nicht beurteilen. Wissenschaftlich werden diese Untersuchungen stark kritisiert. Dennoch, eine gewisse Wirkung auf das Kollektivbewusstsein durch Meditation ist nicht auszuschließen.

Da die Transzendentale Meditation bereits große politische Einflüsse hat, steht sie vermehrt in der Kritik. Es gibt dutzende Berichte, die diese Bewegung anzweifeln und als neohinduistische Religion bezeichnen. Sie befürchten, dass diese religiösen Tendenzen die bürgerliche Rechte verletzen könnte. In den USA wurde in einem Gerichtsprozess entschieden, dass TM eine Religion sei und deshalb nicht in Schulen gelehrt werden darf. Dieses Urteil ist bis heute rechtskräftig.

Der Meister, auch Guru genannt, Im Zentrum der Verehrung
Ist die Transzendentale Meditation eine Sekte? Schreibe deine Meinung dazu in die Kommentare 🙂

Ist Transzendentale Meditation also eine gefährliche Sekte? Nun ja, es gibt schon einige Anzeichen dafür, dass es eine Art Sektenorganisation ist. Zum einen wird sie hierarchisch organisiert. Das Hauptquartier befand sich bis 2006 in Neu-Delhi. Nun liegt es im niederländischen Vlodrop. Es gibt ganz viele Unterorganisationen und an der Spitze stand der Gründer Guru Maharishi Mahesh Yogi, der sich auch gerne mal mit „eure Heiligkeit“ ansprechen ließ. Es ist kein Geheimnis, dass die TM-Organisation ein bestimmtes Ideal in die Gesellschaft einpflegen will. Mitglieder der TM müssen sich auch strikt an solche Regeln halten.

Ein weiterer Aspekt ist die hinduistisch-religiöse Ausrichtung der TM. In wie weit es dort religiöse Toleranz gegenüber anderen Religionen, wie zum Beispiel dem Christentum, gibt, wird unterschiedlich beurteilt. Vertreter von TM behaupten natürlich, dass es diese Toleranz gegenüber anderen Glaubensrichtungen gibt, dennoch gibt es auch Berichte, wonach man den christlichen Glauben nicht gerne gesehen hat. Sekte hin oder her, jeder sollte sich diesbezüglich sein eigenes Bild machen. Doch eins steht auf jeden Fall fest: Gefährlich ist sie definitiv nicht. Es gibt keinerlei Berichte davon, dass Mitglieder zu Grausamkeiten oder Gräueltaten gezwungen werden.

5. Alternative Meditationstechniken

Es gibt unterschiedlichste Meditationstechniken, wie z. B. Yoga, Autogenes Training, Ton- und Klangmeditationen, Achtsamkeitsmeditation, aktive & passive Meditationen, usw. Gerne kannst du in diesem Beitrag eine Übersicht der häufigsten Meditationstechniken finden.

Bild einer übenden Yoga Praktizierenden
Zu den alternativen Meditationstechniken gehört auch der Hatha - Yoga. Dies ist eine Form des Yoga, bei der das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist vor allem durch körperliche Übungen (Asanas), durch Atemübungen (Pranayama) und Meditation angestrebt wird.

Jeder Mensch, der sich für Meditation und Bewusstseinserweiterung interessiert, ist aufgerufen, seinen eigenen, persönlichen Weg zu finden, sich auf die Suche nach seinem eigenen Weg zu begeben. Es gibt die unterschiedlichsten Glaubenssysteme, die unterschiedlichsten Wege, um zum eigenen Selbst zu finden; dies ist deine Aufgabe, die dir kein anderer Mensch und kein Guru abnehmen kann. Daher liegt es an dir, deine eigene passende Meditationstechnik und -richtung zu finden. Vielleicht ist es ja auch die Transzendentale Meditation, wer weiß? Aber folge nicht einfach blind einer einzigen Organisation, sondern gebe dir auch die Chance andere Meditationsarten auszuprobieren.


Ich kann dir zwar nicht anbieten, Transzendentale Meditation bei uns zu lernen, weil wir keine solche Lizenz erworben haben, aber wir können dir mit unseren Kursen eine Sammlung aus erprobten und bewährten Techniken bieten, die viele Menschen mit Erfolg praktiziert haben. Sie sind frei von allen religiösen Aspekten und helfen dir trotzdem dabei, dich bei deiner Suche nach dem wahren Selbst zu unterstützen. Gerne kannst du hier unseren kostenlosen Grundlagenkurs mitmachen.

Vielen Dank für deine Zeit und dein Interesse. Hast du selbst auch schon mal Erfahrungen mit Transzendentaler Meditation sammeln können oder praktizierst sie selbst regelmäßig? Dann hinterlasse uns doch bitte einen Kommentar und lass uns darüber diskutieren. Und dann würde ich sagen, sehen wir uns im nächsten Beitrag wieder, indem wir unser Bewusstsein weiter entfalten und unserem HigherMind einen Schritt näher kommen. Ciao.

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